Aktuelles & Links

Jun
15
Sa
Call for Papers: „Gendered Innovations? Geschlechter- und feministische Perspektiven in den Sozial- und Geisteswissenschaften“
Jun 15 ganztägig

Vom 17.-18. Oktober 2019 wird in Bochum der Workshop „Gendered Innovations? Geschlechter- und feministische Perspektiven in den Sozial- und Geisteswissenschaften“ statt finden. Im Rahmen dieses Workshops können interessierte Wissenschaftler*innen eigene Beiträge einreichen.

Willkommen sind Beitragsvorschläge zu und aus allen Disziplinen der Sozial- und Geisteswissenschaften. Besondere Aufmerksamkeit soll jedoch der Soziologie, der Politikwissenschaft, der Geschichtswissenschaft, der Philosophie sowie den Wirtschafts- und Rechtswissenschaften zukommen. Denkbar sind z.B. Fallstudien, aktuelle epistemologische Fragen, Überlegungen zur Forschungspraxis und zur Organisation der Disziplinen. Dabei werden Beiträge begrüßt, die sich auf die fachwissenschaftliche Ebene der Wissenschaftstheorie/-kritik, Inhalte, Curricula, Lehr- und Einführungsbücher, Publikationen u.a.m. beziehen, sowie Beiträge, die sich mit der fachpolitischen Ebene der Etablierung eigener Arbeitsgruppen bzw. Sektionen in den Fachgesellschaften wie auch der Gleichstellungspolitik in allen Statusgruppen der im Fokus stehenden Fächergruppen beziehen, und schließlich Beiträge, die fachwissenschaftliche und -politische Aspekte verknüpfen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Jun
25
Di
Workshop: “Position.Macht.Wissenschaft” @ Hagen
Jun 25 – Jun 26 ganztägig

Die Nachwuchsforschergruppe ‚Hochschule und Diversität‘ läd zu ihrem Workshop für Nachwuchswissenschaftler*innen mit dem Titel “Position. Macht. Wissenschaft. Zur Relevanz kritischer Selbstreflexion in den Sozial- und Geisteswissenschaften” ein. Stattfinden wird der Workshop vom 15.-16. Juni an der FernUniversität Hagen.

Der Workshop geht der Frage nach, welche Relevanz die eigene gesellschaftliche Positionierung für den Forschungsprozess hat. Diese Frage wird aus der Perspektive der Postcolonial Studies, Disability Studies und Gender/Queer Studies diskutiert.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Jun
30
So
Call for Papers: „Women beyond passive victimhood”
Jun 30 ganztägig

Men are perpetrators, women are victims – this picture is constantly (re)produced as a norm for peace and conflict in daily perception. Not only media, but also stakeholders of civil society, policy institutions and academia use such static imagery. Even if women – especially as civilians – are often more affected by violence and war, the conference is going to address other, more active roles of women within issues of peace and conflict. Women are not only victims, but also combatants, supporters, collaborators as well as activists, stakeholders in political decision processes and peace missions and (co-)perpetrators of war crime. Therefore, the focus of this conference is on active roles that women take and the influence they generate.

We invite senior researchers as well as young scientists and graduates to send us their contributions to this topic. We are looking forward to inputs from various disciplines like peace and conflict studies, pedagogy, political science, jurisprudence, psychology, cultural studies, gender studies or any other discipline. The accepted articles will be presented on the conference “Women beyond passive victimhood” on October 7-8, 2019 at the Otto-von-Guericke University Magdeburg. The conference is organised by the network of female peace researchers, the women representatives of the German Association of Peace and Conflict Studies (Arbeitsgemeinschaft für Friedens- und Konfliktforschung, AFK) and the Master’s Program in Peace and Conflict Studies of the Otto-von-Guericke-University of Magdeburg. [Excerpt from the original announcement]

Proposal for panels, papers or project ideas can be submitted until June 30, 2019 via email to fem-peace19@ovgu.de. More information here.

Jul
3
Mi
Tagung: 17. Arbeitstagung der KEG @ Hagen
Jul 3 – Jul 4 ganztägig

Vom 03.-04. Juli findet an der FernUniversität Hagen die 17. Konferenz der Einrichtungen für Frauen- und Geschlechterstudien im deutschsprachigen Raum (KEG) statt. Das Programm finden Sie hier.

Direkt im Anschluss findet die 9. Jahrestagung der FG Geschlechterstudien statt, ebenfalls in Hagen. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Jul
4
Do
Tagung: (Re-)Visionen. Epistemologien, Ontologien und Methodologien der Geschlechterforschung @ Hagen
Jul 4 – Jul 6 ganztägig

Die Jahrestagung der Fachgesellschaft Geschlechterstudien möchte dazu einladen, die epistemische, theoretische, methodische, methodologische und ontologische Entwicklung der Gender Studies, ihre Untersuchungsgegenstände, Zugriffsweisen und Erkenntnispotenziale zu reflektieren sowie aktuelle Ansätze und Forschungsfragen zu diskutieren.

Die Tagung bietet Raum für unterschiedliche Formen des wissenschaftlichen Austausches (z.B. in Foren, Workshops oder anderen experimentellen Formaten). Es soll sich dabei um eine Arbeitstagung handeln, die einen produktiven interdisziplinären Austausch zwischen Wissenschaftler*innen mit unterschiedlicher Forschungserfahrung ermöglicht. Aus diesem Grund sollen Workshops und Panels mit Response einen Schwerpunkt bilden.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Jul
11
Do
Forschungswerkstatt GGf
Jul 11 um 10:00 – 12:00

Die Forschungswerkstatt bietet den Doktorandinnen der GGf die Möglichkeit, sich interdisziplinär über ihre Dissertationsprojekte auszutauschen. Ziel ist die Qualifizierung der Teilnehmenden im Hinblick auf Inhalte der Genderforschung und das methodischen Vorgehen. Dazu dient die gemeinsame Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Texten und die Bearbeitung methodologischer bzw. methodischer Fragestellungen. Die nächste Forschungswerkstatt für die Mitglieder der GGf findet am 11.07.2019 von 10.00 bis 12.00 Uhr statt (R441, ESS 8).

Jul
31
Mi
Call for Contributions: „Aktuelle Ansätze zur Forschung von Sexarbeit in Kontexten“
Jul 31 ganztägig

Gerne möchten wir Sie auf den Call for Contributions für den diesjährigen interdisziplinären Workshop „Aktuelle Ansätze zur Forschung von Sexarbeit in Kontexten“ des Netzwerkes Kritische Sexarbeitsforschung aufmerksam machen.

Der Workshop wird vom 15. bis 17. November 2019 in Graz (Österreich) stattfinden und richtet sich an Nachwuchswissenschaftler*innen (Bachelor-/Masterstudierende bis anfängliche Post-Docs) aller Fachrichtungen, die zu und rund um das Thema Sexarbeit forschen.

Bewerbungsfrist für Referierende ist der 31.07. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Call for Papers: Best Publication Award Gender & Medien 2019
Jul 31 ganztägig

Um laufende Forschungsarbeiten aus dem Bereich der Gender Media Studies hervorzuheben und zu fördern, hat die AG Gender/Queer Studies und Medienwissenschaft der Gesellschaft für Medienwissenschaft den „Best Publication Award Gender & Medien“ ins Leben gerufen, der 2010 erstmals verliehen wurde. Er ist mit 1000 € dotiert. Zu den inhaltlichen Kriterien der Auszeichnung zählen die Reflexion der eigenen Position im Feld von Gender und Medien, ein innovativer Forschungsansatz sowie ein klarer theoretisch-konzeptueller Umgang mit der behandelten Thematik und dem analysierten Material. Der Text wird von der Jury der AG Gender/Queer Studies und Medienwissenschaft ausgewählt und der Preis im Rahmen der Jahrestagung der Gesellschaft für Medienwissenschaft Ende September 2019 in Köln verliehen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Aug
19
Mo
Call for Papers: Special issue – Gendering Memory
Aug 19 ganztägig

Call for Papers for the Project Special issue: Gendering Memory from the International Research Network RENGOO.

“In the post 9/11 decade, debates on ‘Islamophobia’ have raised new research questions concerning patterns of exclusion. As in historical Anti-Semitism, gender and sexuality play a pivotal role in topical national identity debates. In right-wing populism, “sexual nationalism” defines itself in opposition to the stereotype of the Muslim male as pre-modern, patriarchal, and homophobic, especially in the Netherlands. Conversely, Islamist intellectuals emphasize the degenerate Westernness of sexual licentiousness. To overcome the binary structure of this political discourse we pursue the research hypothesis of an entangled history of (neo-) Orientalism and Occidentalism, uncovering ‘third spaces’ of reflection in scholarly discourse, literature, and art. In order to analyse how European and Islamist identity discourses mutually stereotype each other, experts working in the fields of history, religious studies, gender studies, and literature need to join forces.” (Excerpt from the tender on https://researchnetworkaoo.wordpress.com/current-projects/)

Further informationen here.

Sep
2
Mo
Interdisziplinäre Summerschool: Geschlechterforschung in und zwischen den Disziplinen – Gender als Querschnittsthema in Soziologie, Ökonomie und Bildung @ Vechta
Sep 2 – Sep 6 ganztägig

Die Professuren “Transkulturalität und Gender”, “Ökonomie und Gender” und “Bildung und Gender” sowie die Koordinatorin des Promotionskollegs “Gender Studies” und das Gleichstellungsbüro der Universität Vechta laden Sie unter dem Titel “Geschlechterforschung in und zwischen den Disziplinen – Gender als Querschnittsthema in Soziologie, Ökonomie und Bildung” herzlich zur interdisziplinären Summerschool nach Vechta ein. Fünf Tage lang soll sich mit thematischen und methodischen Überschneidungen und Unterschieden der breit gefächerten Forschungsschwerpunkte der Geschlechterforschung innerhalb der Disziplinen Soziologie, Ökonomie und Bildungs-/Erziehungswissenschaft auseinandergesetzt und in wissenschaftlichen Austausch getreten werden.

In diesem Sinne sind Studierende, Promovierende und (Nachwuchs)Wissenschaftler*innen (nicht nur) aus den Disziplinen Soziologie, Ökonomie und Bildungs-/Erziehungswissenschaft herzlich eingeladen sich anzumelden und dazu aufgerufen, sich aktiv an der Gestaltung der Summerschool zu beteiligen. Dafür bietet die Summerschool unterschiedliche Formate und Settings an (Manuskriptbesprechungen, Workshops, Posterslam und Postersession, Vorträge und Diskussionsrunden, Schreibwerkstatt und Schreiberatung, Gesprächsrunde mit Expert*innen). Die Vorstellung eigener wissenschaftlicher Arbeiten, Konzepte und Ideen aus der Geschlechterforschung ist dabei ausdrücklich erwünscht. [Offizieller Ausschreibungstext]

Weitere Informationen zu Anmeldung und Programm erhalten Sie hier.

Summerschool: Geschlechterforschung in und zwischen den Disziplinen – Gender als Querschnittsthema in Soziologie, Ökonomie und Bildung @ Vechta
Sep 2 – Sep 6 ganztägig

Vom 02.-06.09.2019 findet unter Beteiligung der Professuren „Transkulturalität und Gender“, „Bildung und Gender“, „Ökonomie und Gender“, der Koordinatorin des Promotionskollegs „Gender Studies“ und des Gleichstellungsbüros die interdisziplinäre Summerschool „Geschlechterforschung in und zwischen den Disziplinen – Gender als Querschnittsthema in Soziologie, Ökonomie und Bildung“ an der Universität Vechta statt.

Alle Studierende, Promovierende und (Nachwuchs)Wissenschaftler*innen (nicht nur) aus den Disziplinen Soziologie, Ökonomie und Bildungs-/Erziehungswissenschaft sind herzlich dazu aufgerufen, sich aktiv an der Gestaltung der Summerschool zu beteiligen und gemeinsam in den wissenschaftlichen Austausch zu treten. Dafür bietet die Summerschool unterschiedliche Formate und Settings an (Manuskriptbesprechungen, Workshops, Posterslam und Postersession, Vorträge und Diskussionsrunden, Schreibwerkstatt und Schreiberatung, Gesprächsrunde mit Expert*innen).

Die Vorstellung eigener wissenschaftlicher Arbeiten, Konzepte und Ideen aus der Geschlechterforschung ist dabei ausdrücklich erwünscht. Weitere Informationen finden Sie hier.

Sep
9
Mo
Interuniversity Gender Research Seminar 2019: Embodiment and the Performativity of Gender @ Gent
Sep 9 – Sep 11 ganztägig

Having an interdisciplinary focus, since 2010, this yearly course, jointly organised by Ghent University, the Vrije Universiteit Brussel and the University of Antwerp, provides PhD and advanced MA students whose research is situated in or related to the field of Gender and/or Diversity Studies with in-depth and advanced training in contemporary Gender Studies and theory and methodology in related fields, such as Sexuality Studies, Cultural Studies, Postcolonial Studies, etc., next to general scholarly skills such as reading, writing, discussing and presenting. The course is not limited to issues of gender alone, but aims to attract students broadly interested in subjectivity, identity, diversity and agency and questions of (in)equality and power in society and culture from a critical research perspective.

This year’s focus in on Embodiment and the Performativity of Gender. Questioning an overriding focus on the female body as an object of processes of domination and control, contemporary gender scholarship is giving increased attention to embodied practices as mundane sites that entail both compliance and subversion and give way to diverse forms of agency. The notion of gender performativity, i.e. that gender identity is constituted through performance that emerges from within the existing matrix of discursive power, is crucial in this regard. The course will familiarize students with this major topic in gender studies while giving critical awareness of the current call for an intersectional approach in research on embodiment and performance. Beyond explaining the main concepts, the speakers will discuss the bodily enactment of gendered subjectivities as they are shaped by different dimensions such as age, class, culture and religion. This will highlight the complexity of assessing gendered empowerment and of comparing embodied practices and related discourses cross-culturally. [Excerpt from the original announcement]

More information here.

Sep
23
Mo
Tagung: Great Transformation. Die Zukunft moderner Gesellschaften @ Jena
Sep 23 – Sep 27 ganztägig

Vom 23.-27.09.19 findet an der Friedrich-Schiller-Universität Jena die 2. Regionalkonferenz der Deutschen Gesellschaft für Soziologie mit dem Thema „Great Transformation. Die Zukunft moderner Gesellschaften“ statt.

Hier kommen Sie zur Veranstaltungswebsite, weitere Informationen zu Anmeldung und Programm folgen dort in Kürze. Des Weiteren finden Sie hier den Link zu einem interessanten Call im Rahmen der Veranstaltung.

Okt
9
Mi
Tagung: Categories in Flux Continuity and/or Change? @ Tübingen
Okt 9 – Okt 11 ganztägig

„Categories in Flux” ist eine internationale Konferenz, die vom interdisziplinären Promotionsverbund „Die Persistenz einer Kultur der Zweigeschlechtlichkeit” des Zentrums für Gender- und Diversitätsforschung der Eberhard Karls Universität Tübingen ausgerichtet wird.
Forschende aus den Sozialwissenschaften, der Philosophie, aus Politik-, Kultur- und Literaturwissenschaften, die sich mit Kategorien und Fragen von Kontinuität und Wandel auseinandersetzen, sind herzlich willkommen. Die Konferenzsprachen sind Englisch und Deutsch.
Neben Keynote Speakern und Forschenden, die ihre Forschungsergebnisse in klassischen Vortragsformat vorstellen, wird es insbesondere für Promovierende auch die Möglichkeit geben, ihre Promotionsprojekte als ‚work in progress‘ in Form von Postern zu präsentieren und zu diskutieren. Weitere Informationen finden Sie hier.

Okt
16
Mi
Tagung: Interdisciplinary Conference on the Relations of Humans, Machines and Gender @ Braunschweig
Okt 16 – Okt 19 ganztägig

There is growing interaction of humans and machines in numerous fields of science, work, and everyday life – a phenomenon which is not restricted to specific countries but can be observed globally. This interaction changes the way our working life is structured and how science and technology are organized. And what about the human individual? What role does, for example, sex, gender, sexual identity, age, skin color, migration, or cultural background play?
This interdisciplinary conference is organized by the PhD program “Gendered Configurations of Humans and Machines. Interdisciplinary Analyses of Technology” (in short: KoMMa.G; a joined program of Technische Universität Braunschweig, Ostfalia University of Applied Sciences and Braunschweig University of Art.
The conference aims at bringing together international researchers working on subjects in the fields of engineering, technology, humanities, and the social and natural sciences, who are interested in reflecting on interdisciplinarity/multidisciplinarity, on science and technology studies, as well as gender, feminist, queer, intersectional, and postcolonial studies.

Find more information here.

Okt
17
Do
Workshop: „Gendered Innovations? Geschlechter- und feministische Perspektiven in den Sozial- und Geisteswissenschaften” @ Bochum
Okt 17 – Okt 18 ganztägig

Vom 17.-18. Oktober 2019 wird in Bochum der Workshop „Gendered Innovations? Geschlechter- und feministische Perspektiven in den Sozial- und Geisteswissenschaften“ statt finden.

Zielsetzung des geplanten Workshops ist es, diese Fragen mit Expert*innen zu erörtern. Dabei sollen ein Vergleich in Bezug auf den Status der geschlechterbezogenen Analysen und feministischen Forschung in verschiedenen Sozial- und Geisteswissenschaften erarbeitet sowie überzeugende Argumente herausgearbeitet werden, wie und warum „Geschlecht“ für diese Wissenschaftsbereiche eine besondere Bedeutung hat. Der Workshop soll so einen Raum für Reflexionen eröffnen, wie die Geschlechter- und feministische Forschung diese Fächer bereichert oder geschärft hat, und mögliche Forschungs- und Handlungsbedarfe ausloten. [Auszug aus offiziellem Ausschreibungstext]

Weitere Informationen finden Sie hier.

Nov
15
Fr
Tagung: Geld und Geschlecht – Tatsachen, Tabus und Träume @ Bochum
Nov 15 ganztägig

Die Jahrestagung des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW findet dieses Jahr unter dem Titel “Geld und Geschlecht – Tatsachen, Tabus und Träume” statt. Weitere Informationen folgen in Kürze. Den zugehörigen Call finden Sie hier.

Workshop: „Aktuelle Ansätze zur Forschung von Sexarbeit in Kontexten“ @ Graz
Nov 15 – Nov 17 ganztägig

Vom 15.-17. November 2019 wird in Graz (Österreich) der interdisziplinäre Workshop „Aktuelle Ansätze zur Forschung von Sexarbeit in Kontexten“ des Netzwerkes Kritische Sexarbeitsforschung statt finden. Er richtet sich an Nachwuchswissenschaftler*innen (Bachelor-/Masterstudierende bis anfängliche Post-Docs) aller Fachrichtungen, die zu und rund um das Thema Sexarbeit forschen.

Weitere Informationen zu Anmeldung und Programm erhalten Sie hier.

Mrz
31
Di
Call for Papers: Digitalisierung, Geschlecht und Intersektionalität
Mrz 31 ganztägig

Im Zuge der Digitalisierung entstehen völlig neue und noch wenig analytisch aufgearbeitete soziale Räume. So wie Algorithmen entsprechend der Annahmen eines naiven Positivismus als unbestechlich-neutrale und rationale Gebilde gelten, spiegeln sie zugleich den sozialen Kontext ihrer Entstehung: Nicht nur die Zusammensetzung (unbewusst) ausgewählter Datensätze, auf denen sie beruhen, sondern auch ihrer Gestalter*innen spielen dabei eine Rolle. So lässt sich zeigen, dass seit der Entwicklung des Farbfilms bis zur heutigen digitalen Bilderkennung Abbildungen von People of Color gegenüber Menschen mit weißer Hautfarbe diskriminiert werden. Auch zahlreiche Ebenen von Vergeschlechtlichung lassen an diesen Schnittstelle von Technologien und der (Re-)Produktion soziale Ungleichheit erkennen: Die geringe Repräsentation von Frauen*, LGBTI sowie ethnischen oder religiösen Minderheiten hat u.a. deren Unsichtbarkeit in diesen Technologien ebenso zur Folge wie eine Verstärkung sozioökonomischer Benachteiligungen. Vertreter*innen des Technofeminismus haben bereits in den 1980er Jahren auf die emanzipativen Potentiale von Technozukünften hingewiesen – und es ist an der Zeit diese Fragen vor dem Hintergrund aktueller Digitalisierungsdynamiken erneut zu stellen.

Weitere Informationen finden Sie hier.