Aktuelles & Links

Dez
12
Do
Forschungstag Gender und Diversity @ Campus Koblenz
Dez 12 ganztägig

Interdisziplinärer Austausch über die politischen Rahmenbedingungen von Genderforschung und Genderthemen an der Universität Koblenz-Landau, Campus Koblenz.

Im Wintersemester 2019/20 findet am 12. Dezember zum siebten Mal der Forschungstag: Gender & Diversity der Universität Koblenz-Landau statt. In diesem Jahr steht die Tagung unter dem Rahmenthema Genderforschung | Politik | Praxis. Hierzu laden wir Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie den akademischen Nachwuchs der beiden Campi herzlich zum interdisziplinären Austausch über die politischen Rahmenbedingungen von Genderforschung und Genderthemen ein.

Im Fokus der Tagung steht die Frage, wie Gendergerechtigkeit in verschiedenen Praxisfeldern, wie z.B. Politik, Wirtschaft, Recht, Hochschule, Schule etc., gelebt und gefördert wird und mit welchen Herausforderungen sich insbesondere Gleichstellungsbeauftragte konfrontiert sehen. Damit knüpft die diesjährige Veranstaltung an die Fragestellung Wer hat Angst vor Gender Studies? der im vergangenen Jahr stattgefundenen Tagungen am Campus Landau zum Thema Eine Stimme für die Frau in Gesellschaft und Wissenschaft sowie am Campus Koblenz zum Thema Macht | Wissen | Freiheit an.

Postdocs, Doktorand*innen und Nachwuchswissenschaftler*innen werden die Möglichkeit haben, ihre aktuellen Forschungsprojekte in Form von Kurzvorträgen und/oder Posterpräsentationen vorzustellen. Die Beiträge sollten im Bereich der Gender- und Diversityforschung liegen und sich inhaltlich am Rahmenthema orientieren..

Weitere Informationen finden Sie hier.

Workshop: MINT meets Gender @ Berlin
Dez 12 ganztägig

Das Projekt Gendering MINT digital vom Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterforschung der HU Berlin lädt in Zusammenarbeit mit WiNS Adlershof Promovierende und Post-Docs der MINT-Fächer zu einem Workshop ein.

Der Workshop MINT meets Gender unterstützt Nachwuchswissenschaftler_innen in ihrem Berufsweg in MINT. Über die gemeinsame Auseinandersetzung mit strukturellen Barrieren statt individuellen Defiziten werden Geschlechteraspekte in den Fachkulturen reflektiert, Strategien zur Überwindung von Hindernissen entwickelt und Netzwerkarbeit als Empowerment genutzt.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Dez
16
Mo
Call for Papers: “Caring in Uncaring Times”
Dez 16 ganztägig

The 2020 ATGENDER Spring Conference will explore the possibilities for and necessity of embedding care in policy and activism. Adopting a broad approach to the concepts of care, policy and activism,  proposals from researchers, activists, practitioners, carers, archivists, artists and others from a range of backgrounds and disciplines are invited.

This conference seeks to explore care and caring in all its diversity and invites participants to reflect on the devastating consequences of an uncaring state (across a range of time and places), and the vital work of activism and policy that centres care.

Proposals for a range of formats (papers, panels, roundtables, workshops, performance, posters, artistic submissions etc.) are welcome.

Proposals can be submitted to atgender2020con@gmail.com by 16th December 2019. More information here.

Jan
13
Mo
Tagung: „Feministische Perspektiven auf Medien“ @ Hildesheim
Jan 13 – Jan 14 ganztägig

Die Jahrestagung des Zentrums für Geschlechterforschung (ZfG) wird unter dem Titel „Feministische Perspektiven auf Medien“ am 13. und 14. Januar 2020 auf dem Kulturcampus Domäne Marienburg stattfinden.

Mit interdisziplinären Fachvorträgen aus den Gender Media Studies und der transdisziplinären Geschlechterforschung will die Konferenz der Diversität feministischer Perspektiven Ausdruck verleihen und das Zusammenwirken von Technologien, Kulturen, Medialitäten und gesellschaftlichen Ordnungen ergründen. Mit einem Erkenntnisinteresse an Geschlecht, Sexualität und Begehren, sowie anderen Dimensionen sozialer Differenz oder Ungleichheit und Fragen nach geschlechtlichen Zuschreibungen und Unterscheidungen, Überschreitungen hegemonialer Geschlechternormen und Nutzungs- und Deutungspraktiken werden technologische Entwicklungen verschiedener Medientypen und ihrer Nutzer*innenkulturen betrachtet .

Thematisiert werden unter anderem Normierungen von Geschlecht in medialen Darstellungen, Sichtbarkeiten und gegenderte Handlungserwartungen, musikalische Gender-Stereotypie, vergeschlechtlichende Folgen von Technologisierungsprozessen und geschlechtliche Materialitäten in Themenfeldern wie Gaming, Hate Speech, sozialen Netzwerken, feministischer Erfahrungsliteratur, Comics, rechtspopulistischen Ideologien und Jungenliteratur.

Sprechen werden unter anderem: Helma Lutz (Goethe Universität Frankfurt), Emma Alice Jane (University of New South Wales, Syndey), Jennifer Declue (Smith College, Massachusetts) und Hillevi Ganetz (Universität Stockholm).

Konferenzsprachen sind Deutsch und Englisch.

Es wird kein Tagungsbeitrag erhoben und Interessierte sind herzlich eingeladen.[Offizieller Ausschreibungstext] Weitere Informationen finden Sie hier.

Jan
16
Do
Tagung: „Care-Practices of Fathers in International Comparison: Do Policies Matter?“ @ Landshut
Jan 16 – Jan 18 ganztägig

The symposium focuses on the interplay of fathers’ everyday care-practices, gender-specific welfare state structures, and specific policies targeted at fathers. Sessions will emphasize the influence of policies, diverse family forms, and critical life events on the engagement of fathers in different national contexts. The conference will bring together a highly selective group of presenters from various European countries (Austria, Germany, Hungary, Iceland, Lithuania, Norway, Slovenia, Spain, Sweden, UK), China and the US to share their cutting-edge research on the care practices of fathers from an international perspective. The goals of the conference also include initiating an international research network to further the exchange of ideas and recent research and to encourage cross-national collaborations. [Excerpt from the official announcement]

Find more information here.

Jan
21
Di
Vortrag: Spielzeug und Geschlecht @ Campus Koblenz
Jan 21 um 10:00 – 12:00

Prof. Dr. Waburg von der Universität Koblenz-Landau hält am 21.01.2020 von 10.00 – 12.00 Uhr einen Vortrag mit dem Titel Spielzeug und Geschlecht – „den Jungen […] gefällt der Löwe […] den Mädchen, denen gefallen alle feinen Tiere“.

Spielen stellt die Hauptbeschäftigung von Kindern dar. Kinder spielen primär um des Spielens willen. Das Spielen gilt jedoch ebenfalls als wichtige Form der Auseinandersetzung mit der Umwelt und als zentraler Entwicklungsmotor – auch für die geschlechtsbezogene Entwicklung. Ein kurzer Blick in Spielzeugläden reicht aus, um nachvollziehen zu können, mit welcher Situation Kinder und Erwachsene heute bei der Spielzeugauswahl konfrontiert sind: Auf der einen Seite finden sich rosa befüllte, glitzernde Regale, auf der anderen Seite dominiert eine dunklere Mischung aus kräftigen blauen, grünen und schwarzen Tönen. Es ist klar, welche Käufer*innengruppen hier jeweils angesprochen werden sollen. Geschlecht als zentraler Gestaltungs- und Vermarktungsaspekt ist aus der Welt der Spielwaren nicht mehr wegzudenken. Dementsprechend werden geschlechtsspezifische Spielzeuge gekauft und Kinder früh zum Spiel mit ihnen animiert.

Wenn man sich vor Augen führt, dass heute mehr denn je Spielzeug geschlechtsspezifisch gestaltet und vermarket bzw. in welcher Form und Intensität hierbei auf Stereotype und Klischees von Geschlechterrollen zurückgegriffen wird, dann hat dieses Thema Aufmerksamkeit und eine kritische Auseinandersetzung verdient. Die erziehungswissenschaftliche Forschung zum Thema (geschlechtsspezifisches) Spielzeug wurde im deutschsprachigen Raum während der vergangenen Jahrzehnte jedoch stark vernachlässigt. Ungeklärt ist u.a., wie Kinder selbst Spielzeug(e) auswählen, welche Kriterien der Auswahl zu Grunde liegen und welche Rolle unterschiedliche Differenzkategorien – insbesondere Geschlecht – spielen.

Im Vortrag sollen vor diesem Hintergrund Konzeption und Ergebnisse von explorativen Studien zum Thema präsentiert werden.

Jan
29
Mi
Forschungskolloquium der GGf @ Campus Koblenz
Jan 29 um 10:00 – 12:00

Das Kolloquium der Graduiertenschule Genderforschung bietet eine Plattform, um aktuelle Fragen und unterschiedliche Zugänge in der Genderforschung zu diskutieren. Die Auseinandersetzung mit Forschungsprojekten von Wissenschaftler*innen der Universität Koblenz-Landau als auch Gastvorträge und Impulse von externen Sprecher*innen können die Einzeltermine gestalten.

Das nächste Forschungskolloquium für Mitglieder der GGf findet am 29.01., von 10.00 bis 12.00 Uhr am Campus Koblenz (Raum E329) statt.

Feb
10
Mo
Tagung: „(Re-)Präsentationen, Positionen und Perspektiven der Geschlechterforschung“ @ Berlin
Feb 10 – Feb 11 ganztägig

Die Konferenz findet vom 10.-11. Februar 2020 in der Akademie der Wissenschaften in Berlin statt. Weitere Informationen finden Sie in Kürze hier.

Mrz
31
Di
Call for Papers: Digitalisierung, Geschlecht und Intersektionalität
Mrz 31 ganztägig

Im Zuge der Digitalisierung entstehen völlig neue und noch wenig analytisch aufgearbeitete soziale Räume. So wie Algorithmen entsprechend der Annahmen eines naiven Positivismus als unbestechlich-neutrale und rationale Gebilde gelten, spiegeln sie zugleich den sozialen Kontext ihrer Entstehung: Nicht nur die Zusammensetzung (unbewusst) ausgewählter Datensätze, auf denen sie beruhen, sondern auch ihrer Gestalter*innen spielen dabei eine Rolle. So lässt sich zeigen, dass seit der Entwicklung des Farbfilms bis zur heutigen digitalen Bilderkennung Abbildungen von People of Color gegenüber Menschen mit weißer Hautfarbe diskriminiert werden. Auch zahlreiche Ebenen von Vergeschlechtlichung lassen an diesen Schnittstelle von Technologien und der (Re-)Produktion soziale Ungleichheit erkennen: Die geringe Repräsentation von Frauen*, LGBTI sowie ethnischen oder religiösen Minderheiten hat u.a. deren Unsichtbarkeit in diesen Technologien ebenso zur Folge wie eine Verstärkung sozioökonomischer Benachteiligungen. Vertreter*innen des Technofeminismus haben bereits in den 1980er Jahren auf die emanzipativen Potentiale von Technozukünften hingewiesen – und es ist an der Zeit diese Fragen vor dem Hintergrund aktueller Digitalisierungsdynamiken erneut zu stellen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Mai
13
Mi
Tagung: Caring in Uncaring Times @ London
Mai 13 – Mai 15 ganztägig

The conference is organised by ATGENDER together with Middlesex University, London and will take place from the 13th to 15th May 2020. More information soon.