Calendar

Sep
23
Mo
Tagung: Great Transformation. Die Zukunft moderner Gesellschaften @ Jena
Sep 23 – Sep 27 ganztägig

Vom 23.-27.09.19 findet an der Friedrich-Schiller-Universität Jena die 2. Regionalkonferenz der Deutschen Gesellschaft für Soziologie mit dem Thema „Great Transformation. Die Zukunft moderner Gesellschaften“ statt.

Hier kommen Sie zur Veranstaltungswebsite, weitere Informationen zu Anmeldung und Programm folgen dort in Kürze. Des Weiteren finden Sie hier den Link zu einem interessanten Call im Rahmen der Veranstaltung.

Sep
26
Do
Tagung: Musikwissenschaft – Feminismus – Kritik. Ein Generationenaustausch zum 25. Jubiläum der Fachgruppe Frauen- und Genderstudien @ Paderborn
Sep 26 ganztägig

Hauptsymposion im Rahmen der Jahrestagung 2019 der Gesellschaft für Musikforschung an der Universität Paderborn und der Hochschule für Musik Detmold. Das Symposium wird von der Mariann-Steegmann-Foundation und vom Zentrum für Geschlechterstudien/Gender Studies der Universität Paderborn gefördert und unterstützt.

In dem Symposium werden die Kernfragen feministischer Wissenschafts- und Gesellschaftskritik aufgeworfen: was waren die Inhalte und Aufgaben einer feministischen kritischen Musikwissenschaft und welche sind es heute? Was ist das Politische in der musikwissenschaftlichen Forschung und wie lässt sich der Theorie-Praxis-Gap schließen? Was kann Musikwissenschaft leisten, um Gesellschaft zu verstehen und zu verändern? Was können wir anhand der Analyse von Musik und musikalischen Kontexten über Gesellschaft, soziale Ungleichheit und vor allem über Geschlechterkonstruktionen verstehen lernen? Um die aufgeworfenen Fragen zu diskutieren werden verschiedene Generationen musikwissenschaftlicher Genderforscher*innen und damit unterschiedliche wissenschaftliche Perspektiven zusammengebracht.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Sep
27
Fr
Tagung: „Geschlecht, Zukunft und Sprache“ @ Osnabrück
Sep 27 ganztägig

Zum Abschluss der Debattenreihe der Forschungsstelle Geschlechterforschung zur „Zukunft der Geschlechtergerechtigkeit“ findet am 27.09.2019 die Konferenz „Lasst uns reden! Über Geschlecht, Zukunft und Sprache“ (9:30 bis 17:00 Uhr) an der Universität Osnabrück (Helikoniensaal, Botanischer Garten) statt, zu der alle Interessierten herzlich eingeladen sind.

In der Debattenreihe wurden verschiedene Bereiche des gesellschaftlichen Lebens diskutiert – jeweils aus wissenschaftlicher und praktischer Perspektive. Zum Abschluss der Reihe wird das Thema Sprache und Sprechen ins Zentrum einer öffentlichen Tagung gestellt.
Sprache schafft soziale Wirklichkeit. Sie wirkt über Begriffe, Konzepte und Diskurse. Sprache ist vielfältig. Sie begegnet uns in vielfältiger Form. Sprache (re)produziert Machtstrukturen. Sprache lebt – auch von geteilten Bedeutungen und Bildern, auch von Irritationen und Verschiebungen dieser, was Ausgangspunkt und Ausdruck von produktiver Veränderung und Wandel sein kann.

Daher wird auf der Abschlusstagung gefragt: Wie kann Sprache zu einer geschlechtergerechteren Zukunft beitragen? Wie können gesellschaftliche Diskurse über Geschlechtergerechtigkeit gestaltet werden? Wie lässt sich eine gemeinsame Sprache finden?

Weitere Informationen finden Sie hier.

Okt
1
Di
Tagung: Fußball und Geschlecht @ Bochum
Okt 1 – Okt 2 ganztägig

Fußball ist längst als Forschungsgegenstand der Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften etabliert. Er gilt dabei gemeinhin als letztes Refugium der Männlichkeit, das Männer erhalten und Frauen erobern wollen.
Dem komplexen wie vielschichtigen Verhältnis von Fußball und Geschlecht soll eine eigene inter- und transdisziplinäre Tagung gewidmet werden, die Wissensbestände und Diskurse aus Wissenschaft und Praxis in Austausch bringt. Diese findet als Kooperation der Professur Gender Studies der Ruhr-Universität Bochum, der LAG Fanprojekte NRW und der Heinrich Böll Stiftung NRW am 1. und 2. Oktober 2019 in Bochum statt.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Okt
2
Mi
Tagung: „Technik – Medien – Geschlecht revisited: Die Bedeutung von Gender in digitalisierten Medienwelten“ @ Münster
Okt 2 – Okt 4 ganztägig

Die DGPuK-Fachgruppe „Medien, Öffentlichkeit und Geschlecht“ lädt zur Jahrestagung vom 02. bis 04. Oktober 2019 an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

Die Auseinandersetzung mit Technik und Technologien hat eine lange Tradition in der Medien- und Kommunikationswissenschaft. Aktuell wird sie im Kontext von Digitalisierung, Datafizierung und Automatisierung der Medienkommunikation wiederentdeckt und rückt zunehmend in den Mittelpunkt fachlicher Debatten. Vor allem die enge Verzahnung medientechnologischer und ökonomischer Dynamiken, die damit verbundenen Innovationskräfte und das Aufkommen immer neuer Medientechnologien tragen dazu bei, dass die Rolle technischer Artefakte und Prozesse in der Medienkommunikation gegenwärtig neu zu verhandeln ist. Geschlecht spielt dabei als Kategorie, die über Partizipation, Aneignungsweisen und gesellschaftliche Relevanz medientechnologischer Neuheiten mitbestimmt, eine zentrale Rolle. Vor diesem Hintergrund lädt die nächste Fachgruppentagung zu einer Reflexion und Diskussion darüber ein, welcher Weiterentwicklungen und Neuperspektivierungen das Verhältnis Technik, Medien und Geschlecht aus Sicht der kommunikationswissenschaftlichen Geschlechterforschung bedarf.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Okt
7
Mo
Tagung: „Women beyond passive victimhood” @ Magdeburg
Okt 7 – Okt 8 ganztägig

Men are perpetrators, women are victims – this picture is constantly (re)produced as a norm for peace and conflict in daily perception. Not only media, but also stakeholders of civil society, policy institutions and academia use such static imagery. Even if women – especially as civilians – are often more affected by violence and war, the conference is going to address other, more active roles of women within issues of peace and conflict. Women are not only victims, but also combatants, supporters, collaborators as well as activists, stakeholders in political decision processes and peace missions and (co-)perpetrators of war crime. Therefore, the focus of this conference is on active roles that women take and the influence they generate.

The conference will take place at the Otto-von-Guericke University Magdeburg and is organized by the network of female peace researchers, the women representatives of the German Association of Peace and Conflict Studies (Arbeitsgemeinschaft für Friedens- und Konfliktforschung, AFK) and the Master’s Program in Peace and Conflict Studies of the Otto-von-Guericke-University of Magdeburg. Find more information here.

Okt
9
Mi
Tagung: Categories in Flux Continuity and/or Change? @ Tübingen
Okt 9 – Okt 11 ganztägig

„Categories in Flux” ist eine internationale Konferenz, die vom interdisziplinären Promotionsverbund „Die Persistenz einer Kultur der Zweigeschlechtlichkeit” des Zentrums für Gender- und Diversitätsforschung der Eberhard Karls Universität Tübingen ausgerichtet wird.
Forschende aus den Sozialwissenschaften, der Philosophie, aus Politik-, Kultur- und Literaturwissenschaften, die sich mit Kategorien und Fragen von Kontinuität und Wandel auseinandersetzen, sind herzlich willkommen. Die Konferenzsprachen sind Englisch und Deutsch.
Neben Keynote Speakern und Forschenden, die ihre Forschungsergebnisse in klassischen Vortragsformat vorstellen, wird es insbesondere für Promovierende auch die Möglichkeit geben, ihre Promotionsprojekte als ‚work in progress‘ in Form von Postern zu präsentieren und zu diskutieren. Weitere Informationen finden Sie hier.

Okt
16
Mi
Tagung: Interdisciplinary Conference on the Relations of Humans, Machines and Gender @ Braunschweig
Okt 16 – Okt 19 ganztägig

There is growing interaction of humans and machines in numerous fields of science, work, and everyday life – a phenomenon which is not restricted to specific countries but can be observed globally. This interaction changes the way our working life is structured and how science and technology are organized. And what about the human individual? What role does, for example, sex, gender, sexual identity, age, skin color, migration, or cultural background play?
This interdisciplinary conference is organized by the PhD program “Gendered Configurations of Humans and Machines. Interdisciplinary Analyses of Technology” (in short: KoMMa.G; a joined program of Technische Universität Braunschweig, Ostfalia University of Applied Sciences and Braunschweig University of Art.
The conference aims at bringing together international researchers working on subjects in the fields of engineering, technology, humanities, and the social and natural sciences, who are interested in reflecting on interdisciplinarity/multidisciplinarity, on science and technology studies, as well as gender, feminist, queer, intersectional, and postcolonial studies.

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Okt
17
Do
Workshop: „Gendered Innovations? Geschlechter- und feministische Perspektiven in den Sozial- und Geisteswissenschaften” @ Bochum
Okt 17 – Okt 18 ganztägig

Vom 17.-18. Oktober 2019 wird in Bochum der Workshop „Gendered Innovations? Geschlechter- und feministische Perspektiven in den Sozial- und Geisteswissenschaften“ statt finden.

Zielsetzung des geplanten Workshops ist es, diese Fragen mit Expert*innen zu erörtern. Dabei sollen ein Vergleich in Bezug auf den Status der geschlechterbezogenen Analysen und feministischen Forschung in verschiedenen Sozial- und Geisteswissenschaften erarbeitet sowie überzeugende Argumente herausgearbeitet werden, wie und warum „Geschlecht“ für diese Wissenschaftsbereiche eine besondere Bedeutung hat. Der Workshop soll so einen Raum für Reflexionen eröffnen, wie die Geschlechter- und feministische Forschung diese Fächer bereichert oder geschärft hat, und mögliche Forschungs- und Handlungsbedarfe ausloten. [Auszug aus offiziellem Ausschreibungstext]

Weitere Informationen finden Sie hier.

Okt
24
Do
Forschungswerkstatt GGf
Okt 24 um 9:00 – 11:00

Die Forschungswerkstatt bietet den Doktorandinnen der GGf die Möglichkeit, sich interdisziplinär über ihre Dissertationsprojekte auszutauschen. Ziel ist die Qualifizierung der Teilnehmenden im Hinblick auf Inhalte der Genderforschung und das methodischen Vorgehen. Dazu dient die gemeinsame Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Texten und die Bearbeitung methodologischer bzw. methodischer Fragestellungen. Die nächste Forschungswerkstatt für die Mitglieder der GGf findet am 24.10.2019 von 09.00 bis 11.00 Uhr statt (ESS 8, R441).

Okt
31
Do
Call for Poster: „Care-Practices of Fathers in International Comparison: Do Policies Matter?“
Okt 31 ganztägig

The conference will take place at the Landshut University of Applied Sciences, Germany from 16. – 18.01.2020.

The symposium focuses on the interplay of fathers’ everyday care-practices, gender-specific welfare state structures, and specific policies targeted at fathers. Sessions will emphasize the influence of policies, diverse family forms, and critical life events on the engagement of fathers in different national contexts. The conference will bring together a highly selective group of presenters from various European countries (Austria, Germany, Hungary, Iceland, Lithuania, Norway, Slovenia, Spain, Sweden, UK), China and the US to share their cutting-edge research on the care practices of fathers from an international perspective. The goals of the conference also include initiating an international research network to further the exchange of ideas and recent research and to encourage cross-national collaborations. [Excerpt from the official announcement]

Following topics will be discussed and we call for submission of corresponding poster proposals of empirical works for an exhibition and presentation:
1. Policies
2. Family forms
3. Social Change

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Nov
5
Di
Forschungskolloquium GGf
Nov 5 um 10:00 – 12:00

Das Kolloquium der Graduiertenschule Genderforschung bietet eine Plattform, um aktuelle Fragen und unterschiedliche Zugänge in der Genderforschung zu diskutieren. Die Auseinandersetzung mit Forschungsprojekten von Wissenschaftler*innen der Universität Koblenz-Landau als auch Gastvorträge und Impulse von externen Sprecher*innen können die Einzeltermine gestalten. Das nächste Forschungskolloquium findet am 05.11.19 von 10.00 bis 12.00 Uhr statt (Campus Koblenz, D238).

Nov
7
Do
Vortrag: “1919-1929 – ein Jahrzehnt der Emanzipation” @ Bonn
Nov 7 um 20:00

Im Haus der FrauenGeschichte erfah­ren die Besu­che­rinnen und Besu­cher die FrauenGeschichte als eine Geschichte der Geschlechterbeziehungen und als eine entscheidende historische Kraft unserer allgemeinen Geschichte.

Vortrag von Isabel Busch M. A. am 07.11.2019, ab 20:00 Uhr. Weitere Informationen finden Sie hier.

Nov
15
Fr
Tagung: Geld und Geschlecht – Tatsachen, Tabus und Träume @ Bochum
Nov 15 ganztägig

Die Jahrestagung des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW findet dieses Jahr unter dem Titel “Geld und Geschlecht – Tatsachen, Tabus und Träume” statt. Weitere Informationen folgen in Kürze. Den zugehörigen Call finden Sie hier.

Workshop: „Aktuelle Ansätze zur Forschung von Sexarbeit in Kontexten“ @ Graz
Nov 15 – Nov 17 ganztägig

Vom 15.-17. November 2019 wird in Graz (Österreich) der interdisziplinäre Workshop „Aktuelle Ansätze zur Forschung von Sexarbeit in Kontexten“ des Netzwerkes Kritische Sexarbeitsforschung statt finden. Er richtet sich an Nachwuchswissenschaftler*innen (Bachelor-/Masterstudierende bis anfängliche Post-Docs) aller Fachrichtungen, die zu und rund um das Thema Sexarbeit forschen.

Weitere Informationen zu Anmeldung und Programm erhalten Sie hier.

Nov
21
Do
Tagung: 40 Jahre Frauen- und Geschlechterforschung in der DGS @ Berlin
Nov 21 – Nov 22 ganztägig

Wie feministisch, gesellschaftskritisch, intersektional, queer, körperlich, fürsorglich, klassenbewusst… soll/darf/kann/muss
Geschlechterforschung sein?

Die Sektion Frauenforschung der DGS feiert 40-jähriges bestehen und lädt anlässlich dessen zu einer Festveranstaltung, die gleichzeitig die diesjährige Jahrestagung darstellt. Neben der Feier des Jubiläums soll auch diskutiert werden: Vor welchen Herausforderungen steht die Sektion in der Zukunft? Wie sieht eine vielfältige Frauen- und Geschlechterforschung Anfang des 21. Jahrhunderts aus?

Eingeladen sind alle Interessierten. Weitere Informationen finden Sie hier.

Jan
16
Do
Tagung: „Care-Practices of Fathers in International Comparison: Do Policies Matter?“ @ Landshut
Jan 16 – Jan 18 ganztägig

The symposium focuses on the interplay of fathers’ everyday care-practices, gender-specific welfare state structures, and specific policies targeted at fathers. Sessions will emphasize the influence of policies, diverse family forms, and critical life events on the engagement of fathers in different national contexts. The conference will bring together a highly selective group of presenters from various European countries (Austria, Germany, Hungary, Iceland, Lithuania, Norway, Slovenia, Spain, Sweden, UK), China and the US to share their cutting-edge research on the care practices of fathers from an international perspective. The goals of the conference also include initiating an international research network to further the exchange of ideas and recent research and to encourage cross-national collaborations. [Excerpt from the official announcement]

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Mrz
31
Di
Call for Papers: Digitalisierung, Geschlecht und Intersektionalität
Mrz 31 ganztägig

Im Zuge der Digitalisierung entstehen völlig neue und noch wenig analytisch aufgearbeitete soziale Räume. So wie Algorithmen entsprechend der Annahmen eines naiven Positivismus als unbestechlich-neutrale und rationale Gebilde gelten, spiegeln sie zugleich den sozialen Kontext ihrer Entstehung: Nicht nur die Zusammensetzung (unbewusst) ausgewählter Datensätze, auf denen sie beruhen, sondern auch ihrer Gestalter*innen spielen dabei eine Rolle. So lässt sich zeigen, dass seit der Entwicklung des Farbfilms bis zur heutigen digitalen Bilderkennung Abbildungen von People of Color gegenüber Menschen mit weißer Hautfarbe diskriminiert werden. Auch zahlreiche Ebenen von Vergeschlechtlichung lassen an diesen Schnittstelle von Technologien und der (Re-)Produktion soziale Ungleichheit erkennen: Die geringe Repräsentation von Frauen*, LGBTI sowie ethnischen oder religiösen Minderheiten hat u.a. deren Unsichtbarkeit in diesen Technologien ebenso zur Folge wie eine Verstärkung sozioökonomischer Benachteiligungen. Vertreter*innen des Technofeminismus haben bereits in den 1980er Jahren auf die emanzipativen Potentiale von Technozukünften hingewiesen – und es ist an der Zeit diese Fragen vor dem Hintergrund aktueller Digitalisierungsdynamiken erneut zu stellen.

Weitere Informationen finden Sie hier.