Calendar

Aug
20
Mo
International Summer School – Political Masculinities in Europe: New Definitions, Methods and Approache @ Landau
Aug 20 – Aug 24 ganztägig

From the 20.-24.08.18 the international summer school “Political Masculinities in Europe – New Definitions, Methods and Approaches” takes place at the Landau University in Germany.

“If you are a PhD candidate or post-doctoral researcher and your research focuses on masculinities in the political arena in a European context, join us for an exciting summer school this August. We offer a week of workshops, lectures, seminars, panel discussions and (peer group) tutoring, introducing you to and discussing the analytical merits of the category “political masculinities”. You will be taught by and working with renowned international researchers, such as Jeff Hearn (Örebro, Sweden), Ov Cristian Norocel (Helsinki, Finland/Brussels, Belgium) and Niels Spierings (Nijmegen, Netherlands) in the fields of politics and masculinities with backgrounds in masculinity studies, sociology, political science and cultural studies.” (excerpt from the website)

The deadline for the receipt of all application documents is 16 April 2018. More informationen HERE.

Aug
21
Di
Podiumsdiskussion: Geschlecht und Politik @ Landau
Aug 21 um 19:30 – 22:00

Machen Politikerinnen und Politiker unabhängig von ihrem Geschlecht die gleiche Art von Politik? Werden sie selbst in der Politik gleichbehandelt? Werden sie von den Wählerinnen und Wählern, den Kolleginnen und Kollegen im Politbetrieb sowie den Medien nach denselben Kriterien beurteilt? Auf Einladung von Professorin Dr. Kathleen Starck, Kulturwissenschaftlerin an der Universität in Landau, diskutieren am Dienstag, 21. August, um 19.30 Uhr im Kulturzentrum Altes Kaufhaus, Rathausplatz 9, in Landau, drei rheinland-pfälzische Politikerinnen und ein Politiker in einer öffentlichen Podiumsdiskussion zum Thema Geschlecht und Politik. Es sprechen die Landtagsabgeordnete Dr. Katrin Rehak-Nitsche (SPD), Ruth Ratter (Die Grünen), Fraktionsvorsitzende im Bezirkstag, Uta Mattern (FDP), Landesvorsitzende der Liberalen Frauen, und Hans Dieter Schlimmer (SPD), ehemaliger Oberbürgermeister der Stadt Landau. (Auszug auf Ausschreibungstext auf Homepage)

Zusammen mit der Wiener Politologin Professorin Dr. Brigit Sauer wird Prof. Dr. Kathleen Starck durch die Veranstaltung führen. Die Podiumsdiskussion ist Teil der International Summer School – Political Masculinities in Europe: New Definitions, Methods and Approache, die vom 20. bis zum 24.08 in Landau stattfinden wird.

Weitere Informationen finden Sie HIER.

Aug
31
Fr
Call for papers: Arbeitskonflikte und Gender – aktuelle und historische Perspektiven
Aug 31 ganztägig

Am 21. und 22.03.2019 findet in Nürnberg die Tagung “Arbeitskonflikte und Gender – aktuelle und historische Perspektiven” statt, veranstaltet vom Institut für Soziologie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), dem Lehrstuhl Didaktik der Geschichte der FAU, dem Institut für Politikwissenschaften der Universität Marburg, dem Institut für Romanistik der FAU und dem Fachbereich Sozialökonomie der Universität Hamburg.

Zentrales Thema der Tagung wird die (geschichtliche) Auseinandersetzung in und um die Erwerbsarbeit sein, wobei besonders geschlechtssensible Aspekte im Vordergrund stehen sollen. Der Call richtet sich an Wissenschaftler*innen unterschiedlicher Disziplinen, aber auch an Interessierte “aus der Praxis”. Teilnehmer*innen werden gebeten, ihr Abstract bis spätestens zum 31.08.18 an eine der folgenden Mailadressen zu schicken: claudia.figalist@fau.de oder ingrid.artus@fau.de.

Weitere Informationen zum Call und mögliche Themenvorschläge finden Sie HIER.

Sep
3
Mo
Forschungswerkstatt GGf @ Koblenz
Sep 3 um 12:00 – 13:45

Die nächste Forschungswerkstatt für die Mitglieder der GGf findet am 03.09.18 von 12.00 bis 14.00 Uhr in der Emil-Schüler-Str. 8, Raum 441 statt.

Die Forschungswerkstatt bietet den Doktorandinnen der GGf die Möglichkeit, sich interdisziplinär über ihre Dissertationsprojekte auszutauschen. Ziel ist die Qualifizierung der Teilnehmenden im Hinblick auf Inhalte der Genderforschung und das methodischen Vorgehen. Dazu dient die gemeinsame Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Texten und die Bearbeitung methodologischer bzw. methodischer Fragestellungen.

Sep
10
Mo
Summerschool: Gender and Space @ Herzberg
Sep 10 – Sep 14 ganztägig

Vom 10.-14. September 2018 findet in Herzberg in der Nähe von Zürich die “Summerschool: Gender and Space” statt. Sie bietet 5 Tage lang die Gelegenheit, sich mit anderen Studierenden, Promovierenden und fortgeschrittenen Forschenden in einer Vielzahl von Workshops in feministisch-geographische Theorien, Methoden, Forschungspraktiken und Debatten zu vertiefen.

Weitere Informationen finden Sie HIER.

Sep
12
Mi
Tagung: 10th European Feminist Research Conference „Difference, Diversity, Diffraction. Confronting Hegemonies and Dispossessions“ @ Göttingen
Sep 12 – Sep 15 ganztägig

The conference 10th European Feminist Research Conference – “Difference, Diversity, Diffraction: Confronting Hegemonies and Dispossessions” takes place in Göttingen, Germany from 12.-15.09.2018.

“The title refers to a topic central to Gender Studies: the social construction of difference and inequality on the one hand, and the recognition of marginalised experiences and subject positions on the other. In the face of growing right-wing populist movements, anti-feminist and anti-queer backlash, forced migration, austerity and climate change, these concerns take on renewed relevance. The subtitle ‘Confronting Hegemonies and Dispossessions’ is a call to reflect on, challenge and defy the hierarchies, subjugations and deprivations that are linked to structural differentiations and to find affirmative ways of dealing with difference, diversity and diffraction. The conference is committed to promoting a feminist anti-racist accessible space for all genders.” (exerpt from the public call)

You can find more information on the conference website.

Call for papers

Sep
13
Do
Call for papers: Männlichkeiten und Care – Selbstsorge, Familiensorge, Gesellschaftssorge
Sep 13 ganztägig

Im Rahmen der vom 13.-15.12.18 statt findenden Tagung “Männlichkeiten und Care – Selbstsorge, Familiensorge, Gesellschaftssorge”, organisiert vom Arbeitskreis für interdisziplinäre Männer- und Geschlechterforschung – Kultur-, Geschichts- und Sozialwissenschaften (AIM GENDER) und der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Fachbereich Geschichte, werden Beiträge aus möglichst unterschiedlichen Disziplinen gesucht, die sich entweder aus empirischer oder auch hermeneutisch-kulturwissenschaftlicher Forschung heraus mit dem Themenkomplex Männlichkeit und Sorgearbeit beschäftigen.

Tagungssprache ist Deutsch. Papiere und Vorträge können aber auch in englischer Sprache vorgelegt bzw. gehalten werden.

Weitere Informationen zu Tagung und Call finden Sie HIER.

 

Sep
15
Sa
Call for papers: Theater* in queerem Alltag und Aktivismus der 1970er und 1980er Jahre
Sep 15 ganztägig

Blickt man zurück auf Performance-, Tanz- und Theaterarbeiten der 1970er und 1980er Jahre, überrascht wie zentral dort das Spiel mit Geschlechterrollen, Fragen von Geschlecht und sexueller Identität sind – ohne dass dies sich in der theaterwissenschaftlichen Literatur dieser Zeit wiederspiegelt. Zudem gibt es eine vielfältige queere Theaterkultur, die in der hegemonialen (Theater-)Geschichtsschreibung und damit auch in der kulturellen Erinnerung bisher kaum auftaucht, ja weitestgehend unbekannt ist. Queerness nimmt bis heute in der (deutschsprachigen) Theaterwissenschaft nur eine marginale Rolle ein, es fehlt sowohl an theoretischer Reflexion wie auch an historischen Beispielen und Forschungen. Denkt man über queere Performance – und Theorie – nach, blickt man meist in die USA. Doch welche spezifischen, lokalen lesbisch-schwul-trans* Theater-Geschichten gibt es in Ost- und Westdeutschland der 1970er und 1980er Jahre,
in der Zeit des Kalten Krieges, des Konservatismus, aber auch der zunehmenden politischen Annäherungen und Liberalisierungen?

Die Tagung möchte einen ersten Überblick über queere Theaterkultur in den 1970er und 1980er Jahren aus deutscher Perspektive geben. Dabei wird bewusst darauf Wert gelegt, Performance-Geschichten aus DDR und BRD gleichermaßen in den Blick zu nehmen und damit nicht den in jüngerer Zeit vielfach zu Recht kritisierten Forschungsgraben zwischen Ost und West weiter zu vertiefen. Gleichzeitig soll dabei auch gefragt werden, welche theoretischen Impulse dieses bisher wenig bis gar nicht bekannte historische Material für zeitgenössische Forschung bietet. Der Begriff „queer“ wird im Zusammenhang der Tagung in einer recht engen Verwendung verstanden als Synonym für homo*trans*inter*sexuelle und andersgeschlechtliche Existenzweisen, die
von Normen der Heterosexualität und Zweigeschlechtlichkeit abweichen. Dabei soll ebenfalls kritisch nach der (historiografischen) Tragweite des Begriffs „queer“, der in den 1970er und 1980er Jahren ja so gar keine Verwendung fand, gefragt werden.

Der Call for Papers richtet sich explizit an Nachwuchswissenschaftler*innen aus der Theater-, Tanz- und Kulturwissenschaft, Kunstgeschichte, Geschichte, Queer und Gender Studies. Mögliche Themenvorschläge und weitere Informationen finden sie HIER.

Sep
17
Mo
Tagung: Zwischenräume – Geschlecht, Diversität und Identität im Comic @ Köln
Sep 17 – Sep 19 ganztägig

Die Gesellschaft für Comicforschung veranstaltet vom 17.-19.09 an der Universität zu Köln eine Tagung zum Thema “Zwischenräume – Geschlecht, Diversität und Identität im Comic”.

Im Rahmen der Tagung wird dem produktiven Potenzial des Mediums (Comic) nachgegangen, indem verschiedene Formen der Zwischenräume und -töne im Comic, aber auch in seiner Produktion und Rezeption sichtbar gemacht werden. Im Vordergrund der sowohl international als auch interdisziplinären Tagungsbeiträge steht dabei die Frage, wie Geschlecht, Identität und Diversität in der sequenziellen Kunst dargestellt und verhandelt werden. (Auszug aus Ausschreibungstext)

Weitere Informationen zu Ablauf, Organisation und Inhalt finden Sie HIER.

Sep
24
Mo
Tagung: „Komplexe Dynamiken globaler und lokaler Entwicklungen“ @ Göttingen
Sep 24 – Sep 28 ganztägig

Vom 24.-28.September findet in Göttingen der 39. DGS-Kongress zu dem Thema “Komplexe Dynamiken globaler und lokaler Entwicklungen” statt. Organisiert werden zwei Sektionsveranstaltungen:

-“Globaler Kapitalismus ohne Geschlecht und „Race“? Theoretische Zugänge und  Feministische Kritiken”
-“Big Data and Algorithms of Intersectionality: Grounding Critical Queer-Feminist Research in the Digital Age”

Weitere Informationen finden Sie HIER.

Sep
30
So
Call for papers: “Weniger ist mehr”. Askese und Geschlecht zwischen Selbstbeschränkung und Entgrenzungsstrategie
Sep 30 ganztägig

Bis zum 30.09.18 besteht die Möglichkeit eigene Beiträge zum Workshop “Weniger ist mehr” – Askese und Geschlecht zwischen Selbstbeschränkung und Entgrenzungsstrategie einzureichen. Organisiert wird der Workshop von Dr. Michaela Bill-Mrziglod und Dr. Monika Frohnapfel-Leis der AKHFG West, stattfinden wird er am 26./27.02.19 an der Universität Koblenz.

Ziel des Workshops ist die interdisziplinäre, geschlechtersensible und epochenübergreifende Auseinandersetzung mit dem wissenschaftlich bisher leider vernachlässigten Thema “Askese”.

Willkommen sind Beiträge aus den Geschichts-, Religions-, und Literaturwissenschaften, der Theologie, der Medizingeschichte und Psychologie sowie benachbarter Disziplinen.

Weitere Informationen zur Anmeldung und möglichen Fragestellungen finden Sie HIER.

Okt
31
Mi
Call for papers: Representing Trans
Okt 31 ganztägig

The editors invite papers that address trans representations in TV, film, visual art, performance art, video, and social and other media exploring, among others, the following topics:
– self-representation/trans-produced representations
– debates about representation, identity, and the conditions of production, for instance, in the call to cast trans actors in trans roles
– genderqueer and non-binary representations
– discourses of hypervisibility/invisibility
– differences in representing trans masculinities and femininities
– recognition and violence
– transnational comparisons/US-centrism and postcolonial critique
– race, class, and intersectionality in trans representations
– convergences in disability, intersex and transgender studies/activisms

More information here.

Nov
7
Mi
Insights about power dynamics from studying gender @ Campus Landau, Raum CIV 266
Nov 7 um 14:15 – 15:45

Antrittsvorlesung als Gastprofessorin von Prof. Dr. Felicia Pratto (University of Connecticut, USA) im Rahmen der Klara Marie Faßbinder-Gastprofessorin für Frauen- und Geschlechterforschung Rheinland-Pfalz.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem FLYER

Nov
8
Do
Tagung: Landesweiter Tag der Genderforschung in Sachsen-Anhalt @ Magdeburg
Nov 8 ganztägig

Am 08. November findet an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg der 8. Landesweite Tag der Genderforschung in Sachsen-Anhalt statt.

Der Landesweite Tag der Genderforschung soll den interdisziplinären Austausch fördern und eine Möglichkeit zur Vernetzung junger NachwuchswissenschaftlerInnen bieten. TeilnehmerInnen haben die Chance ihre aktuellen wissenschaftlichen Arbeiten und Projekte im Bereich der Genderforschung vorzustellen und mit weiteren TeilnehmerInnen zu diskutieren.

Die Tagung ist eine Kooperationsveranstaltung der Koordinierungsstelle Genderforschung und Chancengleichheit Sachsen-Anhalt sowie der Universitäten und Hochschulen des Landes Sachsen-Anhalt.

Weitere Informationen finden Sie HIER.

 

Workshop: Lehre genderbewusst gestalten @ Koblenz
Nov 8 um 10:00 – 16:00

Wie kann in verschiedenen Disziplinen Gender als Lehr- und Studieninhalt integriert werden? Welche didaktischen Prinzipien und Methoden sind hilfreich, um Lehrveranstaltungen genderbewusst zu gestalten? Wie können Lehrende dazu beitragen, dass Diskriminierung vermieden und abgebaut wird? Und wie können Sie eigentlich bei Widerständen von Kolleg*innen oder Studierenden gegen Gender argumentieren?

In diesem Workshop können Sie sich handlungsorientiert mit den zentralen Dimensionen genderbewusster Lehre außeinandersetzen. Sie lernen Ressourcen zur Erweiterung Ihrer Genderkompetenz, insbesondere die digitale „Toolbox Gender und Diversity in der Lehre“, kennen. Im kleinen Kreis können Sie Fragen und Herausforderungen aus Ihrer eigenen Lehre diskutieren.

Workshopleitung: Melanie Bittner hat Gender Studies und Erziehungswissenschaft studiert und promoviert derzeit in der Soziologie. Sie ist Beraterin für Gender, Diversity und Antidiskriminierungskultur und hat langjährige Erfahrung als Lehrende und Trainerin. Als Mitarbeiterin des Margherita-von-Brentano-Zentrums der Freien Universität Berlin war sie für die Konzeption und Implementation der „Toolbox Gender und Diversity in der Lehre“ zuständig.

Der Workshop findet am 08.11 von 10-16 Uhr in der Emil-Schüller-Str. 12, Raum 201 statt, die Möglichkeit zur Anmeldung haben Sie HIER

Frauenpolitik am Oberrhein @ Straßburg
Nov 8 um 12:30 – 18:00

In Deutschland, Frankreich und der Schweiz erhielten Frauen erst im 20. Jahrhundert das Recht zu wählen. 1918 wurde in Deutschland als erstem dieser drei Länder das Frauenwahlrecht eingeführt. Frankreich folgte im Jahr 1944. In der Schweiz war 1959 der Kanton Waadt der erste, der das Frauenwahlreicht einführte. Der letzte war 1990 nach einer Entscheidung des Bundesgerichts der Kanton Appenzell Innerrhoden.

Anlässlich des hundertjährigen Jubiläums in Deutschland organisiert das 2016 gegründete Frauennetzwerk der D-F-CH Oberrheinkonferenz einen Trinationalen Kongress zur Frauenpolitik am Oberrhein am 8. November 2018 (12.30 Uhr – 18.00 Uhr) in den Räumlichkeiten der Région Grand Est in Straßburg (1, Place Adrien Zeller). Der Kongress bietet die Gelegenheit zur Vernetzung engagierter Frauen und Männer aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Nach einem Blick in die Vergangenheit im Zeitraffer diskutieren Persönlichkeiten aus allen drei Ländern über ihre Erfahrungen sowie über aktuelle Herausforderungen für Frauen in der Politik.

Das Programm beinhaltet u.a. Beiträge von

  • Jean Rottner, Präsident des Regionalrats Grand Est
  • Heike Raab, Staatssekretärin und Bevollmächtigte des Landes Rheinland-Pfalz beim Bund und für Europa, für Medien und Digitales
  • Maya Graf, Nationalrätin des Kantons Basel-Land und Co-Präsidentin von AllianceF
  • Catherine Trautmann, Vizepräsidentin der Eurometropole Straßburg
  • Alexandre Cassaro, Mitglied des Regionalrats Grand Est und Beauftragter für Gleichstellung
  • Dr. Kathrin Amacker, Präsidentin der Regio Basiliensis
  • Charlotte Schneidewind-Hartnagel, Vorsitzende des Landesfrauenrates Baden-Württemberg
  • Pascale Schmidiger, Vizepräsidentin des Départements Haut-Rhin
  • Anne-Pernelle Richardot, stellv. Bürgermeisterin von Straßburg

 

Das vollständige Programm finden Sie HIER. Die Anmeldung erfolgt über die Webseite der Oberrheinkonferenz für die Veranstaltung an unter:

https://www.oberrheinkonferenz.org/de/oberrheinkonferenz/anmeldung/veranstaltung/events/frauenpolitik-am-oberrhein-399.html?day=20181108&times=1541676600,1541696400

Nov
13
Di
Vortrag: Mensch, Pferd! Genderinszenierungen der humanen und post-humanen Akteure und ihre gemeinsamen Bildungsprozesse in “Mein Freund Flicka” @ Campus Koblenz, Raum E011
Nov 13 um 12:00 – 14:00

Das Zentrum für Lehrerbildung (ZfL) ist eine zentrale wissenschaftliche Einrichtung der Universität, deren Ziel es ist, das Zusammenwirken der verschiedenen Bereiche in der Lehrerbildung, d. h. der Fachwissenschaften, Fachdidaktiken, Bildungswissenschaften, und der schulpraktischen Ausbildung (Praktika und Vorbereitungsdienst) zu fördern. Gemeinsam mit der zentralen Gleichstellungsbeauftragten der Universität Koblenz-Landau wurde die Veranstaltungsreihe “Gender, Diversity und was sonst noch so passieren kann – Aktuelle Perspektiven für die Lehrerinnenbildung” ins Leben gerufen.

Erreicht werden soll, dass ein selbstbestimmtes Lernen jenseits von Geschlechterfragen ermöglicht wird. In der Universität sollten die Fragen der Chancengleichheit erforscht und diskutiert werden, damit die Schule der Vielfalt geschlechtlicher Identitäten gerecht wird, die Persönlichkeitsentwicklung von Schüler*innen fördert und präventiv gegen Diskriminierung auch bezüglich Genderfragen vorgeht. Damit zukünftige Lehrer*innen eine Lernumgebung schaffen können, in der Schüler*innen ihren persönlichen Bedürfnissen, Interessen und Fähigkeiten nachgehen können, muss auch die Lehrerbildung eine gendersensible sein.

Am 13.11 von 12-14 Uhr startet die Reihe mit einem Vortrag zum Thema „Mensch, Pferd! Genderinszenierungen der humanen und post-humanen Akteure und ihre gemeinsamen Bildungsprozesse in Mein Freund Flicka” von Prof.Dr. Birgit Althans, Leuphana Universität Lüneburg.

Im Mittelpunkt steht der pädagogisch inszenierte „Pakt“ zwischen menschlichen und nicht-menschlichen Akteuren, zwischen Natur und Kultur, Vernunft und Unvernunft. Die Beziehungen zwischen menschlichen und nicht-menschlichen Akteuren in Mein Freund Flicka werden in ihrer Potenzialität als Raum des Erwerbs von Wissens, das über das Erziehungsverhältnis hinausgeht, analysiert.

Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe und zum Vortrag finden Sie hier.

 

 

Vortrag: Professorin Mc Gonagall in Harry Potter, eine mit magischen Kräften ausgestattete Lehrerin @ Campus Koblenz, Raum D238
Nov 13 um 14:00 – 16:00

Das Zentrum für Lehrerbildung (ZfL) ist eine zentrale wissenschaftliche Einrichtung der Universität, deren Ziel es ist, das Zusammenwirken der verschiedenen Bereiche in der Lehrerbildung, d. h. der Fachwissenschaften, Fachdidaktiken, Bildungswissenschaften, und der schulpraktischen Ausbildung (Praktika und Vorbereitungsdienst) zu fördern. Gemeinsam mit der zentralen Gleichstellungsbeauftragten der Universität Koblenz-Landau wurde die Veranstaltungsreihe “Gender, Diversity und was sonst noch so passieren kann – Aktuelle Perspektiven für die Lehrerinnenbildung” ins Leben gerufen.

Erreicht werden soll, dass ein selbstbestimmtes Lernen jenseits von Geschlechterfragen ermöglicht wird. In der Universität sollten die Fragen der Chancengleichheit erforscht und diskutiert werden, damit die Schule der Vielfalt geschlechtlicher Identitäten gerecht wird, die Persönlichkeitsentwicklung von Schüler*innen fördert und präventiv gegen Diskriminierung auch bezüglich Genderfragen vorgeht. Damit zukünftige Lehrer*innen eine Lernumgebung schaffen können, in der Schüler*innen ihren persönlichen Bedürfnissen, Interessen und Fähigkeiten nachgehen können, muss auch die Lehrerbildung eine gendersensible sein.

Am 13.11 von 14-16 Uhr hält Prof. Dr. Birgit Althans von der Leuphana Universität Lüneburg einen Vortrag mit dem Titel „Professorin Mc Gonagall in Harry Potter, eine mit magischen Kräften ausgestattete Lehrerin”.

Im Mittelpunkt steht die literarische Gestaltung der Lehrerinnenpersönlichkeit Minerva Mc Gonagall aus Harry Potter. Ihre Werte, Ziele und Erziehungsmethoden werden im Rahmen der Vorstellungen über Lehrerinnen reflektiert und diskutiert.

Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe und zum Vortrag finden Sie hier.

 

 

Nov
15
Do
Call for papers: Women Editors in Europe, 1710-1920
Nov 15 ganztägig

Research on women’s contributions to the periodical press often focuses on women’s periodicals, considering them as separate “feminized” spaces devoted to the interests of particular circles of female readers. This conference takes a different approach. Focusing on women editors rather than women’s periodicals, it explores how periodical editorship enabled women to create public voices, participate in public debate and act as agents of change far beyond their immediate sphere of influence. [excerpt from public call]

As part of the European Research Council funded project “Agents of Change: Women Editors and Socio-Cultural Transformation in Europe, 1710-1920,” the university of Ghent invite papers on a wide variety of topics related to female periodical editorship in Europe from the early eighteenth to the early twentieth century. Invited are case studies of individual editors as well as comparative, theoretical or methodological approaches. Papers examining women’s editorship across chronological or language boundaries are of particular interest.

Proposals should be send by 15.November 2018. More information here.

Nov
20
Di
Vortrag: Beyond the Emotional Double Bind – Effects of Female Politicians’ Emotions @ Campus Koblenz, Raum D239
Nov 20 um 10:00 – 11:30

“Do not cry, no matter what” – Diesen Rat gab Dianne Feinstein, US-amerikanische Senatorin, ihren weiblichen Kollegen in einem Interview.

Während Männer in der Politik durch den Einsatz von Emotionen wie Traurigkeit oder Ärger ihre Menschlichkeit demonstrieren und Wähler*innen mobilisieren können, wird für Politikerinnen ein “emotional double bind” diskutiert. Dabei wird angenommen, dass Frauen, die Emotionen wie Traurigkeit zeigen, bei Wähler*innen negative Assoziationen zu Frauen in Führungspositionen, wie beispielsweise Führungsschwäche und niedrige Kompetenz, aktivieren. Zeigen Sie Emotionen wie Stolz und Wut, die stereotyp eher von Männern erwartet werden, verstoßen sie damit allerdings gegen Verhaltensregeln für Frauen und müssen ebenfalls mit negativen Bewertungen rechnen.

Bisher liegen nur einige wenige US-amerikanische Studien vor, die entsprechende Effekte der Emotionen weiblicher Politiker mittels experimenteller Daten prüfen. Für Deutschland gibt es bisher keine empirischen Untersuchungen. Das ist umso überraschender, wenn man bedenkt, dass in Deutschland seit 2005 eine Frau an der Spitze der Bundesregierung steht und wichtige politische Schlüsselpositionen von Frauen besetzt sind. Der Vortrag zeigt deshalb auf Basis aktueller experimenteller Daten, wie die Emotionen dieser einflussreichen deutschen Politikerinnen auf Wähler*innen wirken. Müssen deutsche Politikerinnen mit negativen Effekten ihrer öffentlichen Emotionalität rechnen oder können sie vom Ausdruck von Emotionen profitieren?

Anna Renner ist Stipendiatin der Graduiertenschule Genderforschung und forscht im Rahmen ihrer Promotion zum Thema “Beyond the Emotional Double Bind – Effects of Female Politicians’ Emotions”.

Anmeldungen bitte per Mail an: ggf-orga@uni-koblenz.de

Forschungswerkstatt GGf
Nov 20 um 15:00 – 17:00

Die Forschungswerkstatt bietet den Doktorandinnen der GGf die Möglichkeit, sich interdisziplinär über ihre Dissertationsprojekte auszutauschen. Ziel ist die Qualifizierung der Teilnehmenden im Hinblick auf Inhalte der Genderforschung und das methodischen Vorgehen. Dazu dient die gemeinsame Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Texten und die Bearbeitung methodologischer bzw. methodischer Fragestellungen. Die nächste Forschungswerkstatt für die Mitglieder der GGf findet am 20.11.2018 von 15.00 bis 17.00 Uhr in der Emil-Schüler-Str. 8, Raum 441 statt.

Nov
26
Mo
Tagung: Sexual and Gendered Moralities @ Gent
Nov 26 – Nov 27 ganztägig

The international conference ‘Sexual and Gendered Moralities’ under the auspices of the International Association for the study of Religion and Gender (IARG) will take place in Ghent from 26-27 November 2018.

Throughout the world, new moralities with regards to sexual, gender and reproductive rights, identities and expressions; alternative kinship forms and family arrangements; and creative post-patriarchal and anti-racial practices, life-ways and communities have emerged. Yet, in the wake of neo-conservative resistance that often appeals to religious (or religiously-sanctioned) moralizing discourses on gender and sexuality, these have shown to be fragile. Meanwhile, the daily ‘art of living together’ in conditions of growing cultural and ethnic diversity, social inequality and existential precariousness is also challenged by frictions between different moral frames and sensibilities. And in the past year, hidden cesspools of sexual violence, harassment and everyday sexism and racism have been gushed out into public moral debate, further revealing secularism’s ‘false promise’ of sexual and gender liberty in so-called advanced modern-liberal democracies.

Paradoxical developments such as these show how the study of contemporary sexual and gendered ethical subjectivities requires the continuous challenging of secular-religious; North-South; West-Rest; tradition-modern; progressive-conservative binaries. While the secularization and individualisation of some societies away from institutional authorities appears to have opened up a ‘subjectivization’ of alternative ethical spaces for meaningful and ritual expression such as in new religious movements, spiritualities and more secularized well-being culture; it can equally be questioned how truly inclusive and potentially critical and subversive these ‘spiritualities of the self’ might be seeing the ascendance of a secular neo-liberal morality of self-responsibilization.

Taking disciplinary diversity towards the religious and non-religious into account, this conference wishes to focus on the broadly conceived realm of contemporary gendered and sexual ethics and moralities. [excerpt from the official announcement]

More information here.

Nov
29
Do
Macht | Wissen | Freiheit – 6. Forschungstag “Gender & Diversity” @ Campus Koblenz, Raum D239
Nov 29 ganztägig

Am 29.11.18 findet bereits zum 6. Mal der Forschungstag “Gender & Diversity” statt, der von der zentralen Gleichstellungsbeauftragten der Universität, apl. Prof. Dr. Helga Arend, organisiert wird und zum interdisziplinären Austausch Forschender beider Campi beitragen möchte. Im Zentrum stehen Themen rund um Gender und Diversity. Als Vortragende konnten in diesem Semester Prof. Dr. Sabine Hark und Prof. Dr. Ina Kerner gewonnen werden. Einblicke gibt es zudem in aktuelle Arbeiten des akademischen Nachwuchses. Alle Interessierten sind ab 10:15 herzlich willkommen in D239, gerne auch zu einzelnen Vorträgen. 

Um Anmeldung unter  wird aus organisatorischen Gründen gebeten.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Nov
30
Fr
Konferenz: „Postpatriarchale Gesellschaft?! Struktur und Dynamik 2“ @ Paderborn
Nov 30 um 9:00 – 17:00

Am 30.11.2018 findet an der Universität Paderborn die interdisziplinäre Konferenz „Postpatriarchale Gesellschaft?! Struktur und Dynamik 2″ statt. Mit einem speziellen Format soll die gemeinsame Arbeit an aktuellen Herausforderungen der Geschlechterforschung ermöglicht werden: Gearbeitet wird überwiegend in thematisch gegliederten Arbeitsgruppen anhand von vorher verschickten Papieren, so dass Diskussion und Austausch im Zentrum stehen. Eine Keynote von Meike Sophia Baader in der Mitte des Tages setzt einen besonderen Akzent.

Die Konferenz nimmt Anregungen aus den Diskussionen vorangegangener Veranstaltungen auf (etwa der von der Fritz Thyssen Stiftung geförderten Konferenz „Struktur und Dynamik – Ungleichzeitigkeiten im Geschlechterdiskurs“ und der Tagung „Lust auf Geschlechtertheorie“) und setzt dabei einen neuen Schwerpunkt. Dieser wird beispielsweise durch folgende Fragen fokussiert: Sind die Veränderungen in den Geschlechterarrangements und gesellschaftlichen Geschlechterverhältnissen, die von den Emanzipationsbewegungen der 1970er Jahre angestoßen worden sind, so tiefgreifend, dass sie die alten patriarchalen Strukturen bereits aufgelöst haben? Und was wäre an deren Stelle getreten? (Auszug aus offiziellem Ausschreibungstext)

Weitere Informationen finden Sie hier.

Dez
4
Di
Vortrag: Insights about Power from Studying Gender @ Campus Koblenz, Raum M001
Dez 4 um 16:00 – 18:00

Im Rahmen des Kolloquiums “Empirisch forschen in der Psychologie” findet am 04.12.2018 ein Vortrag von Prof. Dr. Felicia Pratto zum Thema “Insights about Power from Studying Gender” statt.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

Den Ausschreibungstext und weitere Informationen finden Sie hier.

 

Dez
10
Mo
Forschungswerkstatt GGf
Dez 10 um 15:00 – 17:00

Die Forschungswerkstatt bietet den Doktorandinnen der GGf die Möglichkeit, sich interdisziplinär über ihre Dissertationsprojekte auszutauschen. Ziel ist die Qualifizierung der Teilnehmenden im Hinblick auf Inhalte der Genderforschung und das methodischen Vorgehen. Dazu dient die gemeinsame Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Texten und die Bearbeitung methodologischer bzw. methodischer Fragestellungen. Die nächste Forschungswerkstatt für die Mitglieder der GGf findet am 10.12.2018 von 15.00 bis 17.00 Uhr in der Emil-Schüler-Str. 8, Raum 441 statt.

Dez
13
Do
Tagung: Männlichkeiten und care – Selbstsorge, Familiensorge, Gesellschaftssorge @ Stuttgart
Dez 13 – Dez 15 ganztägig

Vom 13.-15.12.18 findet in Stuttgart-Hohenheim die 12. Tagung des Arbeitskreises für interdisziplinäre Männer- und Geschlechterforschung – Kultur-, Geschichts- und Sozialwissenschaften (AIM GENDER) in Zusammenarbeit mit der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Fachbereich Geschichte statt. Thema der Tagung wird das Thema “Männlichkeiten und care – Selbstsorge, Familiensorge, Gesellschaftssorge”.

Bei der Tagung soll es um die bisher wenig beachtete Rolle der Männer in der Kinderbetreuung oder im Haushalt und die damit verbundenen Auswirkungen auf die bestehenden Konzepte der Männlichkeit gehen. Diskutiert werden soll außerdem die historische Entwicklung, durch die Männer für die Erwebs- und Frauen für die Sorgearbeit zuständig gesehen werden.

Die Anmeldung ist nach Fertigstellen des Programms (vermutlich Ende September) möglich.

Weitere Informationen zu Inhalt und Kosten finden Sie HIER.

Dez
18
Di
#4genderstudies
Dez 18 ganztägig

Am 18.12.2018 findet erneut der Wissenschaftstag Gender Studies statt. Die Graduiertenschule Genderforschung unterstützt diese öffentlichkeitswirksame Aktion und möchte dazu anregen, sich individuell und/oder institutionell mit dem Hashtag #4genderstudies zu beteiligen. Weitere Informationen finden Sie hier in Kürze.

Dez
31
Mo
Call for Papers: Affect and Gender between Academia, Arts and Activism @ Berlin
Dez 31 ganztägig

Affect and Gender between Academia, Arts and Activism: Genealogies – Methodologies – Normativities

Symposium at Freie Universität Berlin,  9-10 May 2019

The establishment of gender as a major analytical category in the humanities and social sciences has enabled scholars to explore the construction of social norms and the sexual organisation of society in new and fruitful ways. In parallel, emotions, and more lately affect have emerged as categories to re-think social theory. Engaged in promoting an interdisciplinary dialogue, this symposium intends to connect research on gender and on affect so as to contribute to the on-going discussion on the following questions: What do studies of affect and emotion gain from a better understanding of gender dynamics? Conversely, what role do affective dynamics play in power constellations and gendered normative orders? How do histories of social movements and counter cultures inform contemporary ways of thinking and doing affect? What are the various methodological challenges at the intersection of gender and affect research? These ideas will be at the heart of three thematic panels, which aim to foster intensive discussions and collaborative thinking: Genealogies, Methodologies and Normativities.

Proposals that engage with one or more of these topics are welcome, as is the use of innovate formats. Participants from various fields, from social anthropology to theatre, literary studies to art practice, sociology to political science, are encouraged to apply. The symposium will be discussion-oriented and aims to establish a forum for debate in contemporary affect and gender theory. Suggestions for presentations of approximately 20-minute should be assigned to one of the panels and sent via email to affect-and-gender@sfb1171.de by 31.12.2018 (250 words). For participants without institutional support, limited subsidies for travel and accommodation will be available.

The symposium is organised by the Working Group Affect & Gender of the Collaborative Research Centre Affective Societies. Dynamics of Coexistence in Mobile Worlds (SFB 1171) at Freie Universität Berlin. Its members come from theatre studies, literary studies, social anthropology and sociology. The project is funded by the German Research Foundation (DFG).

 

Jan
10
Do
Filmvorführung: Votes for Women @ Campus Koblenz, Raum M201
Jan 10 um 18:30 – 21:00

Im Kontext des 100-jährigen Jubiläums des Frauenwahlrechtes in Deutschland und der im Zuge dessen veranstalteten Diskussionsrunde, laden die Veranstalterinnen vorab zu zwei Filmvorführungen im Januar ein. Die gezeigten Spielfilme erzählen vom Kampf der Protagonistinnen für die Einführung des Frauenwahlrechts in Großbritannien und der Schweiz. Der Eintritt ist frei.

 Am 10.01.2019 wird ab 18:30 der Film „VOTES FOR WOMEN“ gezeigt:

Großbritannien, 1912: Die junge Mutter Maud (Carey Mulligan) gerät zufällig in einen Aufstand der Suffragetten. Während sie zunächst von dieser zunehmend militant agierenden Frauenbewegung abgeschreckt ist, identifiziert sie sich schließlich nach einer Rede der Suffragetten-Anführerin Emmeline Pankhurst (Meryl Streep) sehr stark mit diesen. Im Kampf für die Einführung des Frauenwahlrechts werden Maud und ihre Mitstreiterinnen immer drastischer und müssen schon bald um ihre Jobs, Familien und sogar ihr Leben fürchten.

– Das hochkarätig besetzte Drama bietet Einblicke in die britische Frauenrechtsbewegung und schildert eindringlich und kraftvoll die beschwerlichen Lebensumstände der Suffragetten. –

Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe finden Sie hier.

Jan
11
Fr
Schulung: Fächerübergreifendes Programmieren an Grundschulen und weiterführenden Schulen als Komponente zukunftsorientierten Unterrichts – Roberta Basis-Schulung (OR/Calliope) @ Campus Koblenz
Jan 11 – Jan 12 ganztägig

Das Zentrum für Lehrerbildung (ZfL) ist eine zentrale wissenschaftliche Einrichtung der Universität, deren Ziel es ist, das Zusammenwirken der verschiedenen Bereiche in der Lehrerbildung, d. h. der Fachwissenschaften, Fachdidaktiken, Bildungswissenschaften, und der schulpraktischen Ausbildung (Praktika und Vorbereitungsdienst) zu fördern. Gemeinsam mit der zentralen Gleichstellungsbeauftragten der Universität Koblenz-Landau wurde die Veranstaltungsreihe “Gender, Diversity und was sonst noch so passieren kann – Aktuelle Perspektiven für die Lehrerinnenbildung” ins Leben gerufen.

Erreicht werden soll, dass ein selbstbestimmtes Lernen jenseits von Geschlechterfragen ermöglicht wird. In der Universität sollten die Fragen der Chancengleichheit erforscht und diskutiert werden, damit die Schule der Vielfalt geschlechtlicher Identitäten gerecht wird, die Persönlichkeitsentwicklung von Schüler*innen fördert und präventiv gegen Diskriminierung auch bezüglich Genderfragen vorgeht. Damit zukünftige Lehrer*innen eine Lernumgebung schaffen können, in der Schüler*innen ihren persönlichen Bedürfnissen, Interessen und Fähigkeiten nachgehen können, muss auch die Lehrerbildung eine gendersensible sein.

Am 11./12.01.19 findet im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe eine Open Roberta-Basis-Schulung statt, die (angehenden) Lehrerinnen und Lehrern auch ohne Vorkenntnisse einen guten Einstieg in den Aufbau und die Programmierung von Hardware aus dem Bereich der Bildungsrobotik bietet. Neben der Vermittlung technischer Kompetenzen bietet der persönliche Austausch mit dem Roberta-Coach und den Teilnehmenden die Möglichkeit, Erlerntes unmittelbar zu reflektieren und die Potenziale für den eigenen Unterricht in der Gruppe zu diskutieren.

Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe und zum Vortrag finden Sie hier.

 

 

Forschungswerkstatt GGf
Jan 11 um 10:00 – 12:00

Die Forschungswerkstatt bietet den Doktorandinnen der GGf die Möglichkeit, sich interdisziplinär über ihre Dissertationsprojekte auszutauschen. Ziel ist die Qualifizierung der Teilnehmenden im Hinblick auf Inhalte der Genderforschung und das methodischen Vorgehen. Dazu dient die gemeinsame Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Texten und die Bearbeitung methodologischer bzw. methodischer Fragestellungen. Die nächste Forschungswerkstatt für die Mitglieder der GGf findet am 11.01.2019 von 10.00 bis 12.00 Uhr statt (Raum wird noch bekannt gegeben).

Jan
14
Mo
Vortrag: Männlichkeitsforschung – die Hegemonie des Konzeptes „hegemoniale Männlichkeit“ @ Campus Koblenz, Raum D239
Jan 14 um 16:00 – 18:00

Am Campus Koblenz, Raum D 239 findet am 14.01.2019 von 16.00-18.00 Uhr  ein Vortrag von Prof. Dr. Sylka Scholz zu dem Thema Männlichkeitsforschung – die Hegemonie des Konzeptes „hegemoniale Männlichkeit“ statt.

Der Blick auf Männer und Männlichkeiten wird insbesondere durch das Konzept der hegemonialen Männlichkeit von Connell geleitet. Aus einer macht- und herrschaftskritischen Perspektive werden die Relationen zwischen Männlichkeiten und Weiblichkeiten in einer doppelten Dominanz- und Distinktionslogik betrachtet. Aufgezeigt werden die Vorteile dieser Perspektive, aber auch die kritischen Aspekte anhand neuer Konzepte wie inclusive masculinities und alternative masculinities diskutiert. Insbesondere aktuelle Phänomene, wie die zunehmende Beteiligung von Männern an kommodifizierter und privater Carearbeit, werfen Probleme auf, sie angemessen mit dem Konzept der hegemonialen Männlichkeit zu erfassen.

Anmeldungen bitte via Mail an kontaktggf@uni-koblenz.de

Kurzbiografie: Sylka Scholz ist Professorin für Qualitative Methoden und Mikrosoziologie am Institut für Soziologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Ihre Arbeits- und Forschungsschwerpunkte umfassen Geschlechterforschung, insbesondere Männlichkeitsforschung und Geschlechterarrangements in Ost- und Westdeutschland, Familiensoziologie, etwa kulturelle Dimensionen des Wandels, Filmanalyse als Gesellschaftsanalyse sowie Methoden der qualitativen Sozialforschung wie Biographieforschung, Diskursanalyse, Dokumentarische Bildanalyse.

Jan
15
Di
Call for Papers: Themenheft (Körper-)Politik
Jan 15 ganztägig
Das Themenheft Politik der Zeitschrift Body Politics setzt sich mit verschiedenen Formen der Körper-Politik bzw. der Politisierung von Körpern auseinander und damit der Frage, was an Körpern politisch ist bzw. wie diese politisch werden. Welche Rolle spielen Körper in politischen Auseinandersetzungen und Aushandlungen, welche für die Etablierung politischer Herrschaft? Die Beiträge für das geplante Themenheft können Einzelstudien zu Körperpolitik und Politisierung von Körpern präsentieren, d.h. diese in zeitlicher und räumlicher Hinsicht untersuchen, bezogen auf bestimmte Politikfelder, Diskurse und Praxen. Gewünscht sind Beiträge, die sich damit auseinandersetzen, wie Körper explizit in politische Prozesse eingebunden werden. Körperhistorische und körpertheoretische Perspektiven sollen beleuchten, in welcher Weise Politik auch eine materiell-körperliche Dimension hat. Mögliche Themenbereiche wären Körper in sozialen Kämpfen (beispielsweise in sozialen Bewegungen wie der Frauenbewegung, der Behindertenbewegung, Fat Activism etc.), Körper/Affekt in populistischen Bewegungen, die Relevanz von Körpern für bestimmte Policy Felder, für die Politik von Grenzregimen, Körper(fragen) als Gegenstand öffentlicher Debatten etc. Mit diesem Call sollen Beiträge eingeworben werden, die sich aus einer systematischen, einer empirischen und/oder historischen Perspektive mit Körperpolitik und Politisierungvon Körpern beschäftigen. (Auszüge aus Ausschreibung)
Bitte schicken Sie Vorschläge in Form von Abstracts mit einer Länge von einer Seite (max. 500 Wörtern) bis zum 15.1.2019 an: i.schmincke@lmu.de

Weitere Informationen finden Sie hier.

Jan
17
Do
Filmvorführung: Himmelschreiende Ungerechtigkeit @ Campus Koblenz, Raum M201
Jan 17 um 18:30 – 21:00

Im Kontext des 100-jährigen Jubiläums des Frauenwahlrechtes in Deutschland und der im Zuge dessen veranstalteten Diskussionsrunde, laden die Veranstalterinnen vorab zu zwei Filmvorführungen im Januar ein. Die gezeigten Spielfilme erzählen vom Kampf der Protagonistinnen für die Einführung des Frauenwahlrechts in Großbritannien und der Schweiz. Der Eintritt ist frei.

 Am 17.01.2019 wird ab 18:30 der Film „HIMMELSCHREIENDE UNGERECHTIGKEIT“ gezeigt:

Schweiz, 1971: Hausfrau Nora (Marie Leuenberger) lebt bescheiden mit ihrer Familie in einem Appenzeller Dorf. Die Dynamiken der 68er-Bewegung reichen bisher nicht in die ländliche Idylle. Dann jedoch möchte Nora wieder berufstätig werden. Als ihr Mann Hans (Max Simonischek) ihr diesen Wunsch jedoch rechtmäßig abschlägt, streikt sie im Haushalt und beginnt sich leidenschaftlich für Frauenrechte zu engagieren. Dabei muss sie vor allem Männer überzeugen: denn diese sollen am 7. Februar 1971 über eine mögliche Einführung des Frauenwahlrechts abstimmen…

– Die Emanzipationskomödie zeichnet ein differenziertes Gesellschaftsbild der Nachkriegsschweiz und zeigt umso mehr, dass das Private eben doch politisch ist. –

Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe finden Sie hier.

Jan
21
Mo
Call for papers: ‘Queering diversity’ – in search of the queer and the class in academia and research
Jan 21 ganztägig

Im Rahmen der gemeinsamen Jahrestagung der “Science Technology and Society Unit of the Institute of Interactive Systems and Data Science” der technischen Universität Graz, des Interuniversitären Forschungszentrums für Technologie, Arbeit und Kultur (IFZ) und des “Institute for Advanced Studies of Science, Technology and Society” (IAS-STS) gibt es in diesem Jahr einen Call zu dem Thema “‘Queering diversity’ – in search of the queer and the class in academia and research”:

Within the Bologna Process “making our [European higher education] systems more inclusive” is one of the latest main goals, as it was formulated by the ministers of the European Higher Education Area (EHEA) in the Yerevan Communiqué of 2015. Despite efforts to create universities as more open by diversifying students and faculty, academia is still a place of “homosocial reproduction” (Kanter 1977; Möller 2014). The commercial space of technology and engineering also promises remarkable social mobility opportunities for “diverse” individuals (ie. working class, rural, ethnically diverse, queer, etc.), yet these are not kept when examining actual workforce composition. Vivianne Castello put this reality bluntely in her article “Why Most Conversations in Tech About Diversity Are Bullshit — and What to Do About It“.
Intersectionality theory became a great tool to theoretically dissect mono-dimensional shortcomings of diversity efforts, yet Bilge (2013) analyzes how a specific form of academic feminism in tune with the neoliberal knowledge economy works to “depoliticize intersectionality,” neutralizing the critical potential of intersectionality and stripping it from its important power-reflexive analytical potential. Same applies to “diversity studies” which is being translated into managerial voice and then becomes a means to increase profit by and to work more effectively on multinational and multicultural projects, rather than to critically reflect biases and work environments. Class is often completely left out of these conversations. For academia Warnock (2016) describes stereotypes and micro-aggressions working class academics encounter and how their struggling to pass in a middle-class culture leads more and more to increased precarious job situations.

In this session of the AG Queer STS seek to unmask shallow applications of diversity in academia, research, and innovation and detach it from the ‘wellness-marketing-corner’ of tech corporations by bringing the question of power into focus:
Where specifically is class and queerness in queer and intersectional Science and Technology Studies?

We are looking for work that centers power issues and dares to speak about working class identities and advanced discrimination (Dressel et al. 1994) lying within production systems of knowledge.

We invite contributions that may take experimental forms. In addition to paper presentation, we explicitly want to invite artistic and interactive contributions. [extract from the official abstract]

More information here.

Call for papers: It´s time for structural change, sister!
Jan 21 ganztägig

Im Rahmen der gemeinsamen Jahrestagung der “Science Technology and Society Unit of the Institute of Interactive Systems and Data Science” der technischen Universität Graz, des Interuniversitären Forschungszentrums für Technologie, Arbeit und Kultur (IFZ) und des “Institute for Advanced Studies of Science, Technology and Society” (IAS-STS) gibt es in diesem Jahr einen Call zu dem Thema “It’s time for a structural change, sister!”:

Obwohl Frauen lange Zeit aus dem akademischen Bereich ausgeschlossen waren, fanden sie ihren Weg in das System und repräsentieren inzwischen in den meisten europäischen Ländern die Mehrheit der Studenten und Absolventen. Trotz dieser positiven Entwicklung bleiben forschungsorientierte Organisationen geschlechtsspezifische Institutionen, die Frauen von Spitzenpositionen ausschließen. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass die herrschende Kultur oder das Ideal der Exzellenz immer noch auf der Annahme beruht, dass ein guter Wissenschaftler sein gesamtes Leben der Wissenschaft widmen muss, frei von sonstigen Verpflichtungen und ohne Einschränkungen mobil ist. Daher ist es verständlich, dass eine erfolgreiche Gleichstellungspolitik in der Wissenschaft dieses Problem angehen und auf einen kulturellen Wandel abzielen muss. Zahlreiche Projekte und Initiativen zum Kulturwandel wurden bisher entwickelt und umgesetzt. Sie unterscheiden sich hinsichtlich Herangehensweise, Fokus, Intensität, Einbindung des Managements etc. Dennoch sind sie mit ähnlichen Herausforderungen oder Hindernissen konfrontiert. Ziel der Sitzung ist es, einige dieser Aspekte vergleichend zu diskutieren. Eingeladen sind Projekte zur Strukturveränderung, die von der Europäischen Kommission finanziert werden (frühere und derzeitige “Schwesterprojekte” von TARGET, GEECCO und CHANGE) sowie Geschlechterforscher und Praktiker, die Ansätze und Erfahrungen darüber diskutieren möchten:

• das dominierende Exzellenzideal herauszufordern
• Management ernsthaft und nachhaltig in die Gleichstellungspolitik einzubeziehen
• Widerstand gegen Geschlechtergleichstellung und Vielfalt innerhalb der Organisation und der Gesellschaft im Allgemeinen zu bewältigen und zu überwinden
• ein intersektorales Verständnis der Gleichstellung der Geschlechter zu entwickeln
• die Einbeziehung eines breiten Spektrums von Interessengruppen in die Entwicklung und Umsetzung von Gleichstellungsstrategien in Forschungseinrichtungen und Forschungsförderorganisationen zu fördern.

Weitere Informationen zum Call und der Veranstaltung finden Sie hier.

Jan
24
Do
Workshop: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit @ Cottbus
Jan 24 um 9:30 – 16:00

Der Lehrstuhl für Wirtschafts- und Arbeitssoziologie der BTU Cottbuss- Senftenberg veranstaltet einen Workshop zur Entgeltungleichheit zwischen Männern und Frauen. Der Workshop findet am 25. Januar 2019, von 9:30–16 Uhr im Informations-, Kommunikations- und Medienzentrum (IKMZ) Foyer, 7. Obergeschoss statt.

In allen Ländern Europas liegt der durchschnittliche Verdienst von Frauen unter dem von Männern, in Deutschland ist jedoch die statistische, unbereinigte Lohnlücke mit 22 Prozent besonders hoch. Der Gender Pay Gap hat viele strukturelle Ursachen, wie die ungleiche Verteilung von Frauen und Männern in verschiedenen Wirtschaftszweigen – Stichwort Geschlechtersegregation– mit tendenziell besser abgesicherten und höher entlohnten Arbeitsplätzen in industriellen sowie anderen traditionell männlich geprägten Berufen. Auf der anderen Seite spielt die Arbeitszeitfrage eine große Rolle, was sich an den Lebensmodellen heterosexueller Paare zeigt: bei 73 Prozent der Ehepaare in Deutschland arbeitet der Mann in Vollzeit und die Frau in Teilzeit, und auch bei mehr als 50 Prozent der nicht verheirateten Paare wird diese Form der Arbeitsteilung praktiziert. Dies wiederum hängt mit der geschlechtlichen Arbeitsteilung im Haushalt, der Care-Arbeit, zusammen. Das Anfang 2018 in Kraft getretene Entgelttransparenzgesetz (EntgTranspG), so kritisieren unterschiedliche Akteure wie der Handelsverband Deutschland (HDE), die Bundestagsfraktion Bündnis 90/die GRÜNEN oder der DGB, sei unwirksam, reine »Symbolpolitik« und ändere an diesen strukturellen Ursachen der ungleichen Erwerbs- und Einkommenssituation von Frauen und Männern nichts. Vor diesem Hintergrund zielt der geplante Workshop darauf, die einzelnen Komponenten des Gender Pay Gaps in Deutschland genauer anzuschauen. Wie kommt es zur unterschiedlichen Arbeitszeit von Frauen und Männern? Wie »geschlechtstypisch« ist die Berufswahl und verändert sich diese? Und schließlich: Wieso werden sogenannte »Frauentätigkeiten« überhaupt schlechter bezahlt? Unter dem Titel »Gleicher Lohn für gleiche Arbeit?« laden wir dazu ein, mit Expert_innen über ihre Forschung zu diskutieren und die alte Frage neu zu denken, wie Erwerbsunterschiede zwischen den Geschlechtern aufgebrochen werden können. (Auszug aus Ausschreibungstext)

Weitere Informationen zu Programm und Anmeldung finden Sie HIER.

Jan
31
Do
Call for Papers: (Re-)Visionen. Epistemologien, Ontologien und Methodologien der Geschlechterforschung
Jan 31 ganztägig

Call for Papers zur Jahrestagung der Fachgesellschaft Geschlechterstudien 2019 an der FernUniversität in Hagen, 04.07. – 06.07.2019.

Die Jahrestagung der Fachgesellschaft Geschlechterstudien möchte im Juli 2019 dazu einladen, die epistemische, theoretische, methodische, methodologische und ontologische Entwicklung der Gender Studies, ihre Untersuchungsgegenstände, Zugriffsweisen und Erkenntnispotenziale zu reflektieren sowie aktuelle Ansätze und Forschungsfragen zu diskutieren. (Auszug aus Ausschreibungstext)

Die Publikation der im Kontext der Tagung entstehenden Beiträge ist im Open Gender Journal möglich.

Abstracts müssen bis zum 31.01.19 eingereicht werden. Weitere Informationen finden Sie HIER.

Podiumsdiskussion: 100 Jahre Frauenwahlrecht @ Campus Koblenz, D239
Jan 31 um 18:00 – 21:30
Vor 100 Jahren wurde in Deutschland das aktive und passive Wahlrecht für Frauen erkämpft. Schon damals war die Forderung nach gleichen politischen Rechten für Frauen mit weitergehenden Forderungen, etwa nach gleicher Teilhabe in allen gesellschaftlichen Bereichen, guten Arbeitsbedingungen und körperlicher Selbstbestimmung verbunden. 
Wenngleich die Einführung des Frauenwahlrechts ein wichtiger Meilenstein war, stellt dieses Datum vielmehr noch den Auftakt zu einer langen Geschichte an Kämpfen, mit dem Ziel der umfassenden Gleichstellung, Selbstbestimmung und gesellschaftlichen Teilhabe, von Frauen dar.
In der Podiumsdiskussion am 31.01 am Campus Koblenz soll aus vielfältiger – (netz-)aktivistischer, parteipolitischer und wissenschaftlicher – Perspektive der Frage nachgegangen werden, wo gegenwärtig Herausforderungen, aber auch Hindernisse für diese Ziele liegen und wie sie dennoch erreicht werden können.
Mitdiskutieren werden Anne Spiegel in ihrer Funktion als Ministerin für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz in Rheinland-Pfalz, die Bloggerin und (Netz-)Aktivistin Emine Aslan und Katharina Hajek vom Institut für Kulturwissenschaft der Universität Koblenz. Moderiert wird die Veranstaltung von Viola Dombrowski (Institut für Soziologie, Universität Koblenz-Landau).
Die Organisation erfolgte durch die Fachbereiche 1 (Bildungswissenschaften) und 2 (Philologie/Kulturwissenschaften) der Universität Koblenz-Landau – mit besonderer Unterstützung der Graduiertenschule Genderforschung und des Instituts für Kulturwissenschaft.
Den Flyer der Veranstaltungsreihe finden Sie hier.
Feb
1
Fr
Call for Papers: Forschungswerkstatt der Sektion für Frauen-und Geschlechterforschung
Feb 1 ganztägig

Die Forschungswerkstatt findet statt im Rahmen der 18. Jahrestagung „Gewalt als Gegenstand der erziehungswissenschaftlichen Geschlechterforschung. Aktuelle und historische Perspektiven“ der Sektion Frauen- und Geschlechterforschung der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGFE). Neben der kollegialen Beratung des Forschungsdesigns sowie der Klärung methodischer und methodologischer Fragestellungen soll es vor allem um die Arbeit am qualitativ-empirischen Datenmaterial gehen. Als mögliche Textsorten kommen Interview-Transkripte,
Protokolle von Gruppendiskussionen, ethnografische Protokolle, Briefe, Tagebücher, aber auch Bilder und Fotos sowie Broschüren usw. in Frage. Die Forschungswerkstatt wird der Jahrestagung zeitlich unmittelbar vorgelagert sein – sie findet am 04. April von 14.00 bis 19.00 Uhr und am 05. April von 9.00 bis 11.00 Uhr statt. Anschließend daran beginnt die Jahrestagung um 13.00 Uhr mit der Begrüßung und dem Eröffnungsvortrag.

Bitte reichen Sie uns eine kurze Skizze (1-2 Seiten) Ihres Projektes bis zum 01.02.2019 ein. Diese sollte die leitende Fragestellung und die methodische Anlage der Untersuchung sowie
einen ersten Hinweis auf das jeweilige Datenmaterial beinhalten, das bearbeitet werden soll. Skizzieren Sie bitte auch die Fragestellung, die Sie in der Forschungswerkstatt klären
möchten. (Auszug aus Ausschreibung)
Einreichungen an: jahrestagungsektion11@evh-bochum.de
Weitere Informationen finden Sie hier.

Feb
7
Do
Tagung: Feministische Perspektiven der Friedens- und Konfliktforschung @ Koblenz
Feb 7 – Feb 8 ganztägig

Am 07./08. Februar 2019 findet an der Universität Koblenz-Landau, Campus Koblenz die Tagung “Feministische Perspektiven der Friedens- und Konfliktforschung” statt.

Die Tagung wird veranstaltet vom Netzwerk Friedensforscherinnen, den Frauenbeauftragten der Arbeitsgemeinschaft für Friedens- und Konfliktforschung (AFK), der Friedensakademie Rheinland-Pfalz und der Graduiertenschule Genderforschung der Universität Koblenz-Landau.

Die Tagung ist als Work-in-Progress-Workshop angelegt. Dieses Format legt den Fokus primär auf den wissenschaftlichen Entstehungsprozess. Studierende und Forscher*innen sind dazu eingeladen, Panel, Paper und Qualifikationsarbeiten in unterschiedlichen Stadien einzureichen. In parallelen Panels und Breakout-Sessions in verschiedenen Formaten, die dem Entwicklungsstand der einzelnen Projekte gerecht werden, sollen aktuelle Forschungsarbeiten diskutiert und so in kritisch-konstruktiver Weise zu deren Fortschritt beigetragen werden. Ziel der Tagung ist es, den interdisziplinären Dialog sowohl zwischen Nachwuchswissenschaftler*innen als auch mit und zwischen erfahrenen Forscher*innen zu fördern und die Entstehung von Kooperationen zu unterstützen. Die Entwicklung einer gemeinsamen Publikation aus den Tagungsergebnissen ist möglich.

Weitere Informationen erhalten Sie HIER

Vortrag: Feministische Methodenreflexion empirischer Datenerhebung @ Campus Koblenz (D 239)
Feb 7 um 16:30 – 18:00

Im Rahmen der Tagung „Feministische Perspektiven der Friedens- und Konfliktforschung“, einem Gemeinschaftsprojekt der Frauenbeauftragten der Arbeitsgemeinschaft für Friedens- und Konfliktforschung, der Friedensakademie Rheinland-Pfalz und der Graduiertenschule Genderforschung, findet

am 07. Februar 2019 von 16.30 bis 18.00 Uhr (Campus Koblenz, D 239) der Vortrag „Feministische Methodenreflexion empirischer Datenerhebung“ statt,

zu dem alle Interessierten herzlich eingeladen sind.

Der Vortrag behandelt einen wesentlichen Aspekt feministischer Methodenreflexionen: die Machtverhältnisse in Forschungsprozessen. Im Zentrum steht das Verhältnis zwischen Forschenden und Teilnehmenden während der Datenerhebung. Aus einer intersektionalen Perspektive werden Überlegungen dazu vorgestellt, wie Beziehungen hergestellt werden, wie Machtverhältnisse als fluide gedacht werden müssen und sich sowohl soziale Gleichheit als auch Differenz auf das Ergebnis auswirken kann.

Univ.-Prof. Dr. Sabine Grenz ist Professorin für Gender Studies an der Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft der Universität Wien.
Ihre Forschungsschwerpunkte sind Qualitativ-empirische Methodologie (insbesondere Diskursanalyse), Gendermethodologie und -epistemologie, Gender, Diversität und Intersektionalität, Gender, Säkularität und Religion, Gender und Sexualität(en) (insbesondere im Zusammenhang mit kommerzieller Sexualität), Historische Perspektiven auf Geschlechterkonstruktionen sowie Institutionalisierung und Wissenschaftsgeschichte der Gender Studies. 

 

Feb
15
Fr
Call for papers: Quo vadis Feminist STS? – Genealogien, Herausforderungen und Visionen feministischer Wissenschafts- und Technikforschung
Feb 15 ganztägig
Am 13./14. Juni 2019 findet an der Technischen Universität Berlin ein gemeinsames Symposium der Sektionen „Frauen– und Geschlechterforschung“ und „Wissenschafts- und Technikforschung“ der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS) statt.
Von den 1970er Jahren bis heute hat sich die feministische Wissenschafts- und Technikforschung zu einem enorm vielseitigen und produktiven Forschungsfeld innerhalb und quer zu den Arbeitsgebieten der Geschlechterforschung und der Science and Technology Studies entwickelt. Die zur Anwendung kommenden Theorien, Methoden und Konzepte sind hierbei so heterogen wie die Forschungsgegenstände. Beispielsweise befassen sich Feminist STS mit Wechselwirkungen zwischen Geschlechter- und Wissensordnungen, mit der Ko-Produktion von Wissenschaft, Technik und sozialen Differenzkategorien (Geschlecht, Race, Dis/Ability, Sexualität etc.), aber auch mit dem De-Gendering von technischen Artefakten. Feminist STS bilden hierbei kein geschlossenes, disziplinär abgrenzbares Feld, sondern gehen Verbindungen mit weiteren Disziplinen und Forschungsfeldern ein (z.B. Postcolonial, Queer, Trans*, Disability Studies; soziologische, philosophische, anthropologische, polit-ökonomische und historische Perspektiven auf Wissenschaft, Technik und Gesellschaft).
Wir wollen diese Pluralität und Diversität der Feminist STS zum Anlass nehmen, um zu fragen: Was ist das Feministische an der feministischen Wissenschafts- und Technikforschung? Was unterscheidet diese von Ansätzen in STS und Geschlechterforschung, die ohne diese Attribuierung auskommen? Was tun wir, wenn wir Feminist STS betreiben? Auf welche feministischen Genealogien wird hierbei rekurriert? Und vor allem: Wofür wird Feminist STS heute und zukünftig gebraucht? (Auszug aus Ausschreibungstext)
Um sowohl eine Diversität unterschiedlicher Präsentationen als auch einen roten Faden für die übergreifende Diskussion zu ermöglichen, bitten wir alle Beitragenden im Rahmen ihrer Präsentation das Feministische an ihrem Forschungsprojekt zu explizieren. Dies kann sich auf den Gegenstand, auf die theoretischen und konzeptionellen Zugänge, auf das methodische Vorgehen und/oder die Forschungshaltung beziehen. Beiträge, denen ein intersektionales Verständnis von Feminist STS zugrunde liegt und die Brücken zu anderen Forschungsfeldern schlagen (z.B. Queer und Trans* Studies, Postcolonial Studies, Disability Studies, politische Ökonomie, Ethik, Workplace und Material Cultural Studies) sind besonders willkommen. (Auszug aus Ausschreibungstext)
Abstracts im Umfang von 1 DIN-A-4-Seite gehen bitte bis zum 15. Feb. 2019 an: Sahra Dornick sahra.dornick@tu-berlin.de, Mike Laufenberg mike.laufenberg@tu-berlin.de und Petra Lucht petra.lucht@tu-berlin.de.
Weitere Informationen finden Sie hier.
Feb
19
Di
Workshop: Wissenschaft im Visier von „Antifeminismus“ @ Kassel
Feb 19 um 10:30 – Feb 20 um 13:00
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) veranstaltet gemeinsam mit dem Vorstandsbereich Hochschule und Forschung am 19./20. Februar 2019 einen zweitägigen GEW-Workshop „Wissenschaft im Visier von Antifeminismus. Angriffe auf Geschlechterforschung, Gender Studies und Gleichstellung“.
Es soll diskutiert werden über die Auswirkungen von Antifeminismus und mögliche Gegenstrategien auf individueller wie struktureller Ebene. Der Workshop ist für alle hochschulpolitisch Aktive in den unterschiedlichen GEW-Arbeitszusammenhängen offen und richtet sich an interessierte Lehrende und Forschende, Studierende sowie Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte an Hochschulen. Zusammen soll analysiert werden, wie es um die Situation von Gender Studies in (Ost-)Europa und in Deutschland bestellt ist. Alltagssituationen, in denen antifeministische Äußerungen eine Rolle gespielt haben, sollen durchleuchtet und diskutiert werden. Im Fokus soll die Vernetzung stehen, um Antifeminismus geschlossen entgegen treten zu können.
 
Weitere Informationen zu Programm und Anmeldung finden Sie HIER.
Feb
26
Di
Tagung: “Weniger ist mehr”. Askese und Geschlecht zwischen Selbstbeschränkung und Entgrenzungsstrategie @ Koblenz
Feb 26 – Feb 27 ganztägig

„Achtsamkeit“ statt Selbst- und Fremdausbeutung, „Verzicht“ statt Konsum, „Weniger ist mehr“ – das sind nur einige Schlagworte aktueller Ratgeberliteratur. Diese widmet sich neuerdings gezielt dem Thema des Verzichts zur Erlangung von Glück und Lebensfreude, Selbstwertgefühl und Authentizität als Gegenmodell zum Konsum- und Leistungsdenken. Affektivität und Körperbewusstsein bilden die Grundpfeiler rezenter Konzepte. Dabei handelt es sich um die Renaissance einer Lebensausrichtung, die von Religionen und Philosophien mit dem klassischen Begriff der Askese bezeichnet wird. Bereits antike, mittelalterliche und frühneuzeitliche Formen der Askese folgen der Logik der Selbstbeschränkung durch Einübung (griech. askesis) in Formen körperlicher und geistiger Enthaltsamkeit zur Steigerung der Selbstkontrolle. Ziel ist die Befreiung von weltlichen Bequemlichkeiten und Genüssen, die als der Seele / dem Geist (und neuerdings zunehmend dem Körper) schädliche Topoi wahrgenommen werden, sowie die Stärkung der eigenen Widerstandskraft, der Resilienz.

Die Geschichte kennt zahlreiche Formen der körperlichen und geistigen Ertüchtigung, die mitunter auch das Ertragen von Schmerzen umfasst. Im Christentum verbindet sich die Askese zudem mit dem Sünden- und Bußdiskurs, der sich vorwiegend aus einer hellenistisch beeinflussten Anthropologie speist und sich im Laufe des Mittelalters zur christlichen Lebensweise schlechthin entwickelt. Doch auch andere Religionen und Philosophien kennen asketische Praktiken. Daher ist das Analysefeld umfassend und verspricht spannende Ergebnisse zutage zu fördern.
Da sich die Askese stets auf Bereiche der Genuss- und Suchtmittel sowie der Sexualität und damit geschlechtlichen Körperlichkeit bezieht, ist die Frage, ob es spezifische Ausprägungen asketischer Selbstbeschränkungen bei den Geschlechtern gibt, lohnenswert.

Darüber hinaus sind folgende Fragestellungen denkbar:
– Welche Askesepraktiken spielen zu welchen Zeiten eine vorrangige Rolle?
– Welches Ziel verfolgen Asketen früher und heute?
– Sind Kontinuitäten und/oder Brüche bei Ausübenden, Praktiken, Zielen feststellbar?
– Welche verbalen und nonverbalen Medien erlauben einen Einblick in rituelle Askesepraktiken und den damit zusammenhängenden Askesediskurs?
– Welches anthropologische Konzept liegt der jeweiligen Askeseform zugrunde? Spielen geschlechtliche Implikationen eine Rolle?
– Welche Rolle spielen Körper, Eigen- und Fremdwahrnehmung, Negierung des Körpers um den Geist zu schulen, Resilienz…?
– Welche freiwilligen und unfreiwilligen Formen der Askese lassen sich ausmachen? Inwiefern steuern etwa religiöse, kulturelle oder soziale Normen die (Selbst)Beschränkungen? Wie wird Selbstbegrenzung wahrgenommen?
– Welche Formen von Entgrenzung gibt es? Wie werden sie verbalisiert und welchen Rückschluss lässt dies über Praktiken zu?
– Inwieweit spielen religiöse oder philosophische Motive eine Rolle bei dem Versuch, ein höherwertiges Ziel zu erreichen? Sind eher diesseits- oder jenseitsorientierte Entgrenzungsstrategien die Motivatoren? Welche Rolle spielt die Ambivalenz von Mäßigung / Begrenzung und Vervollkommnung? Welche Rolle spielt der Diskurs über „Heiligkeit“?

Der Workshop will das Thema „Askese“ interdisziplinär, epochenübergreifend und geschlechtersensibel in den Blick nehmen. Die Uneindeutigkeit des Askesekonzepts ist Spiegel der wissenschaftlichen Vernachlässigung eines überaus umfassenden Themenfeldes, das der näheren Analyse noch weitestgehend harrt. Willkommen sind Beiträge aus den Geschichts-, Religions-, und Literaturwissenschaften, der Theologie, der Medizingeschichte und Psychologie sowie benachbarter Disziplinen.
Die Tagung wird organisiert von der Regionalkoordination West des Arbeitskreises für historische Frauen- und Geschlechterforschung (AKHFG e.V.).

Weitere Informationen zum Programm finden Sie hier.

 

Feb
28
Do
Call for papers: Gender and Diversity in Work and Technologies
Feb 28 ganztägig

The Interdisciplinary Conference on the Relations of Humans, Machines and Gender takes place in Braunschweig from the 16th – 19th October 2019. The conference is organized by the PhD program “Gendered Configurations of Humans and Machines. Interdisciplinary Analyses of Technology” (in short: KoMMa.G; a joined program of Technische Universität Braunschweig, Ostfalia University of Applied Sciences and Braunschweig University of Art).
The conference aims at bringing together international researchers working on subjects in the fields of engineering, technology, humanities, and the social and natural sciences, who are interested in reflecting on interdisciplinarity/multidisciplinarity, on science and technology studies, as well as gender, feminist, queer, intersectional, and postcolonial studies. The conference is divided into four panels considering the different yet connected dimensions of the conference topic: In this session of the conference, we would like to reflect on the salience and importance of gender and diversity in 1) work and 2) technology processes. Pivotal questions are:
1) How does the age of digitalization/automatization change the affordances/specifications of employees? Under which circumstances are stereotypes (e.g., gender, age, origin) (de)constructed at the place of work?
2) Where is gender-specific technology design applied and how does it affect the user? To what extend does design and commercialism lead to the exclusion of specific groups of people and how can it be buffered?

Please submit abstracts of up to 500 words until the 28th of February 2019 to: submission@kommag2019.de. [ excerpt from the original call]

Find more informationen about the call and the conference.

Mrz
17
So
Call for Papers: Queere Zukünfte – Öffnung und Schließung von Möglichkeits(t)räumen
Mrz 17 ganztägig
Call for Papers der Sektion Frauen- und Geschlechterforschung der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Kooperation mit ihrer AG Queer zur Session „Felder der Transformation“ im Rahmen der 2. Regionalkonferenz der Deutschen Gesellschaft für Soziologie „Great Transformation. Die Zukunft moderner Gesellschaften“ vom 23.-27.9.2019 an der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Mögliche Fragestellungen für Beiträge sind:

  1. Wie sind queere Perspektiven innerhalb aktueller sozialer und politischer Zeitdiagnosen präsent oder inwiefern lassen sich Anschlüsse an diese herstellen? Welche Visionen queerer Zukünfte können daraus abgeleitet werden?
  2. Welche Möglichkeitsräume eröffnen und schließen sich für queere Praxen und Politiken in den aktuellen gesellschaftlichen Umstrukturierungen? Welche Zukünfte werden vor diesen Hintergründen denkbar, lebbar, begehrbar und erfahrbar?
  3. Welche Zukunftsvisionen entstehen derzeit in queeren Zusammenhängen? Welche Vorstellungen zirkulieren und in welchen Praxen bestehen Versuche und Erfolge ihrer Umsetzung?
  4. Welche queeren Kritiken, Erweiterungen und Überarbeitungen von Möglichkeiten, Kämpfen und Zukünften zirkulieren gegenwärtig in aktivistischer Praxis und/oder in reflexiver Akademie? Auf welchen gesellschaftstheoretischen Diagnosen, analytischen Mechanismen, Ein- und Ausblendungen basieren diese?
  5. Wie ist politische Praxis unter den Bedingungen von Versicherheitlichung, Atomisierung und Vereinnahmung sowie Freisetzung, De-Institutionalisierung und Entgrenzung zu denken? Welche queeren Perspektiven scheinen damit möglich und unmöglich?

Einsendeschluss für Beiträge ist der 17.03.19. Finden Sie hier weitere Informationen zum Call und zur Veranstaltung.

 

Mrz
20
Mi
Forschungswerkstatt GGf
Mrz 20 um 10:00 – 12:00

Die Forschungswerkstatt bietet den Doktorandinnen der GGf die Möglichkeit, sich interdisziplinär über ihre Dissertationsprojekte auszutauschen. Ziel ist die Qualifizierung der Teilnehmenden im Hinblick auf Inhalte der Genderforschung und das methodischen Vorgehen. Dazu dient die gemeinsame Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Texten und die Bearbeitung methodologischer bzw. methodischer Fragestellungen. Die nächste Forschungswerkstatt für die Mitglieder der GGf findet am 20.03.2019 von 10.00 bis 12.00 Uhr statt (R441, ESS 8).

Mrz
21
Do
Tagung: Arbeitskonflikte und Gender – aktuelle und historische Perspektiven @ Nürnberg
Mrz 21 – Mrz 22 ganztägig

Am 21. und 22.03.2019 findet in Nürnberg die Tagung “Arbeitskonflikte und Gender – aktuelle und historische Perspektiven” statt, veranstaltet vom Institut für Soziologie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), dem Lehrstuhl Didaktik der Geschichte der FAU, dem Institut für Politikwissenschaften  der Universität Marburg, dem Institut für Romanistik der FAU und dem Fachbereich Sozialökonomie der Universität Hamburg.

Zentrales Thema der Tagung wird die (geschichtliche) Auseinandersetzung in und um die Erwerbsarbeit sein, wobei besonders geschlechtssensible Aspekte im Vordergrund stehen sollen. Die Teilnehmer sind dazu aufgefordert, bis zum 31.08.18 eigene Beiträge einzureichen (Call).

Weitere Informationen zu Ablauf, Anmeldung und Call finden Sie HIER.

Tagung: gender, sex und identität – Hypnotherapie und Vielfalt @ Berlin
Mrz 21 – Mrz 24 ganztägig

Vom 21.03-24.03 findet erneut die Jahrestagung der M.E.G. statt. Das diesjährige Thema lautet: gender, sex und identität: Hypnotherapie und Vielfalt.

Beschäftigt werden soll sich in Vorträgen und Workshops unter anderem mit sexuellen Orientierungen, Rollendefinitionen, Geschlechterverhältnissen und besonders mit dem gesellschaftlichen Wandel der mit diesen Themen einhergeht.

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Mrz
31
So
Call for Papers: Categories in Flux: Continuity and/or Change?
Mrz 31 ganztägig

„The sheer ability and staying power of the idea that male and female psychologies are inhe-rently different can’t help but impress,“ konstatiert Cordelia Fine mit Blick auf einen Teilbe-reich neurowissenschaftlicher Forschung, der eine binäre Geschlechterordnung legitimiert und sich aktuell neuer Beliebtheit erfreut. Während in den 1990er und frühen 2000er Jahren eine Vielzahl von Autor*innen gegen die Annahme anschrieben, dass Männer und Frauen fundamental unterschiedliche Wesen seien, und trotz Anzeichen einer zunehmenden Öffnung der Gesellschaft für Lebensentwürfe, Partnerschafts- und Elternschaftsmodelle abseits der Norm, scheinen aktuell ‚traditionelle‘ Geschlechterrollen wieder an Bedeutung zu gewinnen. Aber ist das tatsächlich der Fall? Andere Stimmen betonen die enormen progressiven Veränderungen, die sich in den letzten Jahren ereignet haben: So spricht Margarete Stokowski von den „letzten Tagen des Patriarchats“ und dessen letztem Aufbäumen. Jonas Schaible betrachtet den vermeintlichen aktuellen ‚Rechtsruck‘ als ein auf einen lautstarken rechten Rand begrenztes Phänomen, während der Großteil der Gesellschaft „pluraler, liberaler und selbstverständlich diverser“ werde. Im öffentliche Diskurs finden sich also ganz unterschiedliche Einschätzungen hinsichtlich der zeitdiagnostischen Frage „Continuity or Change?“. [Auszug aus offizieller Ausschreibung]

Auf der Konferenz „Categories in Flux“, die vom 09.-11. Oktober an der Eberhard Karls Universität Tübingen statt finden wird, will man sich mit der Frage beschäftigen, wie gesellschaftlicher Wandel mit der Veränderung von Kategorien zusammenhängt. Bringen gesellschaftliche Veränderungen alte Kategorien ins Wanken oder unterlaufen neue Konventionen der Kategorisierung alte soziale Ordnungen? Kaschieren neue Begrifflichkeiten alte Ungleichheiten oder bergen sie tatsächlich ein egalisierendes Potential?

Mögliche Themenfelder sind:
• Wandel und Stabilität als politische Rhetoriken
• Wechselwirkungen von sozialen Bewegungen und dem Wandel von Kategorien
• Anpassungsfähigkeit von Kategorien als Modus ihres Fortdauerns
• Persistenz von unplausiblen Kategorisierungssystemen
• ‚Tradition‘ als Legitimation für umkämpfte Kategorien in modernen Gesellschaften
• Backlash- und Social-Justice-Bewegungen
• Dekonstruktionen von Kategorien in Film und Literatur

Weitere Informationen finden Sie hier.

Apr
5
Fr
Tagung: Gewalt als Gegenstand erziehungswissenschaftlicher Geschlechterforschung. Aktuelle und historische Perspektiven @ Bochum
Apr 5 – Apr 6 ganztägig

Die Sektion Frauen- und Geschlechterforschung in der Erziehungswissenschaft der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft(DFGE) veranstaltet alle zwei Jahre eine Tagung und beteiligt sich mit Symposien und Arbeitsgruppen an den zweijährig stattfindenden Kongressen der DFGE. Die Sektionstagung 2019 wird zum Thema “Gewalt als Gegenstand erziehungswissenschaftlicher Geschlechterforschung. Aktuelle und historische Perspektiven” vom 05. bis 06. April 2019 an der Evangelischen Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe in Bochum stattfinden. Hier finden Sie das Programm und weitere Informationen.

Im Rahmen der Sektionstagung wird außerdem eine Forschungswerkstatt der Sektion Frauen- und Geschlechterforschung stattfinden. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Apr
8
Mo
Call for Papers: „Postcolonial und Gender Studies“
Apr 8 ganztägig

Das CePoG veranstaltet im Sommersemester 2019 ein Kolloquium für (Post-)Doktorand_innen im Bereich „Postcolonial und Gender Studies“. Ziel ist es, den Nachwuchswissenschaftler_innen, die in diesen beiden Feldern arbeiten, eine Plattform des inhaltlichen Austauschs und der interdisziplinären Vernetzung zu bieten. Das Kolloquium findet vom 06.06. bis zum 07.06.2019 an der Universität Trier statt. Diejenigen, die sich gern mit einem Vortrag beteiligen wollen, möchten wir bitten, uns bis Montag, 08. April 2019, ein Abstract (max. 1500 Zeichen inkl. Leerzeichen) und den Titel der Masterarbeit bzw. des Dissertations-/Habilitationsvorhabens zukommen zu lassen (zu richten an cepog@uni-trier.de). Dabei sind theoretisch-methodologische Fragestellungen
ebenso willkommen wie Analysen konkreter Beispiele. Besonders begrüßen würden wir in diesem Jahr Fragestellungen mit fachdidaktischem Schwerpunkt. Die Veranstalterinnen bemühen sich um Förderung des Kolloquiums, können aber zum jetzigen Zeitpunkt die Übernahme der Reisekosten nicht garantieren. [Auszug aus der offiziellen Ausschreibung]

Weitere Informationen finden Sie hier.

Apr
26
Fr
Tagung: Gender in der Lehre. Ansätze aus der Praxis @ Hannover
Apr 26 ganztägig

Am 26. April richtet die LAGEN (Landesarbeitsgemeinschaft der Einrichtungen für Frauen- und Geschlechterforschung in Niedersachsen) gemeinsam mit dem Gender-Netz der Hochschule Hannover die Arbeitstagung „Gender in der Lehre. Ansätze aus der Praxis“ aus.

Gemeinsam soll diskutiert werden, wie Gender als Lehrinhalt in unterschiedlichen Fachrichtungen integriert werden und welche Bedeutung Gender-Lehre auch bei der strukturellen Verankerung von Gender an Hochschulen einnehmen kann.
Weitere Informationen und das Programm finden Sie hier.
Mai
1
Mi
Call for Papers: Feministische Perspektiven auf Medien
Mai 1 ganztägig

Call for Papers zur Jahrestagung des Zentrums für Geschlechterforschung (ZfG) der Stiftung Universität Hildesheim vom 13. Bis 14. Januar 2020 in Hildesheim.

Die Beiträge der geplanten Tagung sollen sich in einem zugespitzten Rahmen mit Fragen feministischer Medien-Geschlechterforschung und -theorie befassen. Hier ist es Ziel der Konferenz, der Diversität feministischer Perspektiven Ausdruck zu verleihen.

Mögliche Themenfelder könnten sein:
– Feministische Medientheorie
– Methodologische Herausforderungen feministischer Medienforschung
– Geschlecht, Medialität und Materialität
– Unterscheidungen, Entgrenzungen, Überschreitungen, Interaktionen
– Normalisierungen und Normierungen
– Technologische Herausforderungen
– Gewalt, Hate, Vulnerabilität
– Empowerment, Agency, Neu-Kontextualisierungen
– Geschlecht und Medienkulturen
– Mediale Öffentlichkeiten und Geschlecht
– Emotionalität, Geschlecht und Medien

Weitere Informationen finden Sie hier.

Mai
6
Mo
Tagung: 18th Annual STS Conference Graz 2019 @ Graz
Mai 6 – Mai 7 ganztägig

The STS Conference Graz 2019 is the joint Annual Conference of the Science Technology and Society Unit of the Institute of Interactive Systems and Data Science of the Technical University of Graz, the Inter-University Research Centre for Technology, Work and Culture (IFZ) and the Institute for Advanced Studies of Science, Technology and Society (IAS-STS). The Conference invites interested researchers in the areas of Science, Technology and  Society Society Studies (STS) and Sustainability Studies to give presentations. The conference provides a forum to discuss on a broad variety of topics in these fields – especially abstracts are encouraged which include some aspects of the above mentioned conference themes or special sessions.

Find more information on the conference website.

Mai
8
Mi
Tagung: Lücken im System – Digitalisierung und Geschlecht in der Medizin @ Hannover
Mai 8 ganztägig

Unsere Alltagswelt ist in vielen Bereichen digital geworden. Was aber bedeutet die Digitalisierung für die Medizin? Laboranalysen werden in kürzester Zeit ausgeführt. Riesige Datenmengen entstehen und erweitern das Wissen über Erkrankungen, ihre Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten. Ferndiagnosen und Ferntherapien sind technisch möglich geworden.

Was befähigt angehende Ärztinnen und Ärzte, mit diesen digitalen Angeboten und der Wissensfülle umzugehen? Welche Kompetenzen brauchen sie? Wo und wie werden ihnen diese Kompetenzen vermittelt? Welche Kompetenzen müssen Ärztinnen und Ärzte, die im Beruf stehen, sich nun zusätzlich aneignen? Ist für sie ein learning by doing ausreichend oder gibt es bereits einen digitalen medizinischen Wissenskanon und methodisch gesicherte Verfahren der Vermittlung?

Die Tagung “Lücken im System” nimmt sich dieser Themen an und geht noch darüber hinaus. Diskutiert werden all diese und weitere Fragen aus der Geschlechterperspektive: Lernen Studentinnen den Umgang mit digitalen Medien anders als Studenten? Machen sich im Beruf stehende Ärztinnen digitales Wissen anders oder auf gleiche Weise zunutze wie Ärzte? Gibt es Lehrangebote speziell für Frauen? Sind diese überhaupt nötig? Ist das digital erzeugte Wissen über Erkrankungen geschlechtersensibel? Sind die Algorithmen, die dieses Wissen erzeugen, geschlechtsneutral? Wie können Ärztinnen und Ärzte das überprüfen? Nehmen Patientinnen eine “Fernbeziehung” zu Ärztin oder Arzt in gleicher Weise an wie Patienten? Verhalten sich Frauen und Männer unterschiedlich, wenn es um Fragen der Datennutzung und Datensicherheit geht, und wenn ja, wie sollen Ärztinnen und Ärzte damit umgehen? Schließlich: Welche Chancen eröffnet die digitale Zukunft den zukünftigen Ärztinnen und welche Risiken hält sie für sie bereit?

Wir möchten Sie herzlich einladen, über diese bislang kaum beleuchten Themen der Digitalisierung mit uns zu diskutieren, und freuen uns auf Ihr Kommen! [Auszug aus offiziellem Ausschreibungstext]

Weitere Informationen finden Sie hier.

Mai
9
Do
Veranstaltung: Gesellschaftliche Teilhabe in der Demokratie – eine Frage der Ressourcen? @ Koblenz
Mai 9 um 18:30 – 20:30

Vom 05.05.-05.06.2019 finden die Koblenzer Wochen der Demokratie unter dem Motto „Wozu Demokratie? Weil wir die Wahl haben!“ statt. Schwerpunkt wird aufgrund der EU- und Kommunalwahlen sowie des 100-jährigen Jubiläums des Frauenwahlrechts das Thema “Wahlen” sein.

Die Gleichstellungsbüros der Hochschulen in der Region bieten eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Titel „Gesellschaftliche Teilhabe in der Demokratie – eine Frage der Ressourcen?“ an, zu der wir Sie und Ihre KollegInnen herzlich einladen möchten. Die Veranstaltung findet am 09.05.2019 um 18:30 Uhr im Rathaussaal der Stadt Koblenz statt.

Vertreterinnen der Hochschulen skizzieren Genderperspektiven auf Alter, Gesundheit/Pflege und Politik. Es werden interessante Kurzreferate von Frau Yvonne Wilke (Hochschule Koblenz) Frau Prof. Dr. Maria Marchwacka (Philosophisch-Theologische Hochschule Vallendar) sowie von Frau Viola Dombrowski (Universität Koblenz-Landau) gehalten. Anschließend wollen wir gemeinsam bei einem kleinen Imbiss Fragestellungen aus Ihrer Sicht diskutieren. Die Moderation übernimmt Frau Dr. Miriam Voigt (Universität Koblenz-Landau).

Wir freuen uns auf einen interessanten Abend und spannenden Kontakten. Wir bitten um eine Anmeldung bis zum 02.05.2019 unter der E-Mailadresse: iesko@uni-koblenz-landau.de [Offizieller Ausschreibungstext]

Hier finden Sie den Link zur Ausschreibung auf der Universitätsseite.

Mai
13
Mo
Call for Papers: Geld und Geschlecht – Tatsachen, Tabus und Träume
Mai 13 ganztägig

Geld und Geschlecht bewegen die Welt. Die produktiven Machtbeziehungen, die sie miteinander eingehen, können unter verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden – ökonomisch, soziologisch, pädagogisch, politisch, philosophisch, rechtlich, historisch, kulturwissenschaftlich. Für die sozialwissenschaftliche Geschlechterforschung stehen Fragen nach Formen der Altersarmut oder nach dem Gender Pay Gap im Mittelpunkt. Aus interdisziplinären Perspektiven soll es auf der diesjährigen Netzwerk-Tagung des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW um Zusammenhänge von Geld und Geschlecht gehen. Im Mittelpunkt können dabei unter anderem folgende Fragen stehen:

  • Wie strukturieren Geld und Geschlecht die Teilhabe an Gesellschaft, Kultur, Politik, Wirtschaft?
  • Welche materiellen wie symbolischen Effekte zeitigen Geld und Geschlecht in ihren jeweiligen Verflechtungszusammenhängen?
  • Wie reflektieren und kommentieren Kunst, Musik, Theater und Literatur Geld und Geschlecht?
  • Wie, wo und wann reproduzieren sich die Verflechtungen von Geld und Geschlecht? Wie wird mit der Geschlechterordnung gewirtschaftet?
  • Welche Hoffnungen und Wünsche verbinden sich mit einer Neujustierung von Geld und Geschlecht?

Wissenschaftler*innen aus den unterschiedlichen Disziplinen sind eingeladen, sich am Programm der Veranstaltung mit einem Beitrag zu beteiligen.

Weitere Informationen zum Call finden Sie hier.

Mai
14
Di
Vortrag: Die Sprache der Befreiung. Frauenbewegung im postkolonialen Frankreich @ Campus Koblenz, E312
Mai 14 um 18:15 – 20:15

Aline Oloff vom Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung der TU Berlin wird für einen öffentlichen Vortrag im Rahmen des Kolloquiums “Politische Wissenschaft” des Instituts für Kulturwissenschaft (Arbeitsbereich Kerner) am Campus Koblenz zu Gast sein — der Vortrag wird sich auf ihr 2018 im transcript Verlag erschienenes Buch „Die Sprache der Befreiung. Frauenbewegung im postkolonialen Frankreich“ beziehen:

Mai
15
Mi
Call for Papers: Interdisziplinäre Summerschool – Geschlechterforschung in und zwischen den Disziplinen
Mai 15 ganztägig

Die Professuren “Transkulturalität und Gender”, “Ökonomie und Gender” und “Bildung und Gender” sowie die Koordinatorin des Promotionskollegs “Gender Studies” und das Gleichstellungsbüro der Universität Vechta laden Sie unter dem Titel “Geschlechterforschung in und zwischen den Disziplinen – Gender als Querschnittsthema in Soziologie, Ökonomie und Bildung” herzlich zur interdisziplinären Summerschool nach Vechta ein. Fünf Tage lang soll sich mit thematischen und methodischen Überschneidungen und Unterschieden der breit gefächerten Forschungsschwerpunkte der Geschlechterforschung innerhalb der Disziplinen Soziologie, Ökonomie und Bildungs-/Erziehungswissenschaft auseinandergesetzt und in wissenschaftlichen Austausch getreten werden.

In diesem Sinne sind Studierende, Promovierende und (Nachwuchs)Wissenschaftler*innen (nicht nur) aus den Disziplinen Soziologie, Ökonomie und Bildungs-/Erziehungswissenschaft herzlich eingeladen sich anzumelden und dazu aufgerufen, sich aktiv an der Gestaltung der Summerschool zu beteiligen. Dafür bietet die Summerschool unterschiedliche Formate und Settings an (Manuskriptbesprechungen, Workshops, Posterslam und Postersession, Vorträge und Diskussionsrunden, Schreibwerkstatt und Schreiberatung, Gesprächsrunde mit Expert*innen). Die Vorstellung eigener wissenschaftlicher Arbeiten, Konzepte und Ideen aus der Geschlechterforschung ist dabei ausdrücklich erwünscht. [Offizieller Ausschreibungstext]

Die Einreichung eigener Beiträge ist in Form von Manuskript-Abstracts sowie in Form von Poster-Abstracts möglich. Deadline für die Einreichung von Manuskript-Beiträgen ist der 15.05., Deadline für die Einreichung von Poster-Beiträgen ist der 01.07.2019.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Mai
16
Do
Vortrag: 100 Jahre Frauenwahlrecht – Warum feiern? @ Rheinische Landesbibliothek Koblenz
Mai 16 um 19:00 – 21:00

Vor rund 100 Jahren wurde in Deutschland das Frauenwahlrecht erkämpft. Im Januar 1919 konnten Frauen in Deutschland erstmals aktiv und passiv an der Wahl zur Nationalversammlung teilnehmen. Dennoch waren damit noch lange nicht alle Ziele der ersten Frauenbewegung erreicht, die das angestrebte Wahlrecht bereits immer auch mit der Forderung nach gleichen Bildungs- und Berufschancen oder dem Recht auf körperliche Selbstbestimmung verknüpft hat. So brauchen Frauen in Deutschland erst seit 1977 nicht mehr die Erlaubnis des Ehemanns oder Vaters, um einer Erwerbsarbeit nachgehen zu können. Vergewaltigung in der Ehe ist etwa erst seit 1997 strafbar. Das Jubiläum der Einführung des Frauenwahlrechts stellt auch gegenwärtig einen Anlass dar, darüber nachzudenken, was Gleichstellung, Gleichberechtigung und gleiche politische und gesellschaftliche Teilhabe auch abseits des aktiven und passiven Wahlrechts bedeuten können und sollen – und was in Bezug auf diese Ziele angesichts der ungleichen Entlohnung und Verteilung von Haus- und Pflegearbeiten, aber auch der zunehmenden rassistischen Übergriffe gegenüber Frauen im öffentlichen Raum zu tun ist.

Vortrag von Katharina Hajek, Institut für Kulturwissenschaften, Universität Koblenz-Landau. Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Universität Koblenz-Landau im Rahmen der Koblenzer Wochen der Demokratie organisiert von apl. Pof. Dr.Helga Arend. Der Vortrag findet am 16.05., um 19:00 Uhr im Landesbibliothekszentrum/Rheinische Landesbibliothek, Bahnhofsplatz 14, 56068 Koblenz statt.

Mai
23
Do
Workshop: “Blurring boundaries? Re-articulations of feminisms and gender politics in the context of right-wing mobilizations in Europe”
Mai 23 – Mai 25 ganztägig

Vom 23.-25.05.19 findet in Marburg ein englischsprachiger Workshop zu antifeministischen Mobilisierungen in Europa statt. Gefragt wird unter anderem, mit welchen Begriffen sich diese Entwicklungen untersuchen lassen, welche Ein- und Ausschlüsse bzw. Dethematisierungen mit antifeministischen Diskursen einhergehen und welche aktivistischen Gegenstrategien erfolgversprechend scheinen. Vorgestellt werden Länderfallstudien zur aktuellen Situation in Schweden, Griechenland, der Türkei, Polen, Ungarn, Spanien, Italien und Deutschland.

Der Workshop ist als Arbeitstreffen konzipiert. Es gibt eine begrenzte Zahl von Plätzen für weitere Teilnehmende. Weitere Informationen finden Sie hier.

Mai
31
Fr
Tagung: Feminismen 4.0 @ Tutzing
Mai 31 – Jun 1 ganztägig

Die Evangelische Akademie Tutzing lädt ein zur Tagung Feminismen 4.0:

Die Digitalisierung verändert unsere Lebensverhältnisse und Lebensweisen: eine Revolution zweifelsohne, aber hat sie eine Genderdimension? Und wenn ja, wie sehen diese Veränderungen im Bereich der Geschlechterverhältnisse aus? Wie lassen sie sich politisch im Sinne von mehr Gerechtigkeit und Gleichstellung gestalten? Welche Rolle kann dabei der (Netz-)Feminismus spielen?

Auf der Tagung möchten wir den Chancen ebenso wie den Herausforderungen der zunehmenden Digitalisierung nachgehen. Wie lässt sich digitale Kommunikation positiv im Sinne von Fraueninteressen und feministischer Politik nutzen? Welche Strategien gibt es andererseits, um der missbräuchlichen Verwendung von Social Media, um Hate Speech und Cybermobbing entgegenzutreten?

Die neuen Arbeitswelten bieten durch mehr Möglichkeiten zur Flexibilisierung und Selbstorganisation viele Chancen, gerade auch für Frauen. Worauf aber müssen wir achten, um Fehlentwicklungen zu vermeiden? Kann die Digitalisierung auch für mehr soziale, wirtschaftliche und Gendergerechtigkeit zwischen globalem Norden und Süden sorgen oder ist eher das Gegenteil der Fall?

Unsere Referierenden bringen Kenntnisse und Erfahrungen aus den digitalen Welten mit, die helfen, hinter die Dinge zu schauen. Manches Mal werden im Gewande modernster Technologie die alten Stereotypen transportiert. Und soll aus technischem Fortschritt auch sozialer Fortschritt werden, müssen Entwicklungen gesellschaftlich verhandelt und politisch begleitet werden. Die Tagung soll dazu einen Baustein liefern und unsere Aufmerksamkeit für die vielen Aspekte der Digitalisierung erhöhen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Jun
3
Mo
Tagung: „Auf halber Strecke? Frauen, Politik und Macht“
Jun 3 – Jun 4 ganztägig

Vom 03.-04. Juni findet in Loccum unter dem Titel „Auf halber Strecke? Frauen, Politik und Macht“ eine Tagung der Evangelischen Akademie Loccum in Zusammenarbeit mit dem Frauennetzwerk Perspectiva statt.

Die Tagung hat das Ziel, einen Austausch von Analysen, Wahrnehmungen und Beschreibungen zur Situation von Frauen in Politik und Gesellschaft neu zu beleben und in Gang zu setzen.

Das Programm und weitere Infos finden Sie hier.

Jun
13
Do
Symposium: „Quo vadis Feminist STS?“ @ Berlin
Jun 13 – Jun 14 ganztägig

Am 13./14. Juni findet das gemeinsam von den DGS-Sektionen Frauen- und Geschlechterforschung und Wissenschafts- und Technikforschung organisierte Symposium „Quo vadis Feminist STS? Genealogien, Herausforderungen und Visionen feministischer Wissenschafts- und Technikforschung“ an der TU Berlin statt. Gemeinsam soll über den aktuellen Stand und die zukünftigen Herausforderungen einer feministischen Wissenschafts- und Technikforschung diskutiert werden.

Weitere Informationen zu Programm und Anmeldung finden Sie hier.

Jun
14
Fr
Workshop: “Where will you go? – Berufsfelder und -perspektiven der Geschlechterforschung, Gender und Queer Studies” @ Essen
Jun 14 ganztägig

Das Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW läd ein: am Freitag, den 14. Juni soll in Essen ein Mittelbauworkshop zum Thema Berufsfelder und -perspektiven der Geschlechterforschung, Gender und Queer Studies statt finden.

Der Workshop möchte die vievielfältigen Möglichkeiten beruflicher Qualifizierung in den und durch die interdisziplinären Gender und Queer Studies in den Blick nehmen. Dazu wird es im ersten Teil eine Reihe kurzer Inputs von Absolvent* innen und Expert*innen geben, um die Bandbreite derBerufs- und Tätigkeitsfelder vorzustellen und im Anschluss die jeweiligen Bezüge zur Geschlechterforschung sowie den Gender und Queer Studies zu diskutieren.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Jun
15
Sa
Call for Papers: „Gendered Innovations? Geschlechter- und feministische Perspektiven in den Sozial- und Geisteswissenschaften“
Jun 15 ganztägig

Vom 17.-18. Oktober 2019 wird in Bochum der Workshop „Gendered Innovations? Geschlechter- und feministische Perspektiven in den Sozial- und Geisteswissenschaften“ statt finden. Im Rahmen dieses Workshops können interessierte Wissenschaftler*innen eigene Beiträge einreichen.

Willkommen sind Beitragsvorschläge zu und aus allen Disziplinen der Sozial- und Geisteswissenschaften. Besondere Aufmerksamkeit soll jedoch der Soziologie, der Politikwissenschaft, der Geschichtswissenschaft, der Philosophie sowie den Wirtschafts- und Rechtswissenschaften zukommen. Denkbar sind z.B. Fallstudien, aktuelle epistemologische Fragen, Überlegungen zur Forschungspraxis und zur Organisation der Disziplinen. Dabei werden Beiträge begrüßt, die sich auf die fachwissenschaftliche Ebene der Wissenschaftstheorie/-kritik, Inhalte, Curricula, Lehr- und Einführungsbücher, Publikationen u.a.m. beziehen, sowie Beiträge, die sich mit der fachpolitischen Ebene der Etablierung eigener Arbeitsgruppen bzw. Sektionen in den Fachgesellschaften wie auch der Gleichstellungspolitik in allen Statusgruppen der im Fokus stehenden Fächergruppen beziehen, und schließlich Beiträge, die fachwissenschaftliche und -politische Aspekte verknüpfen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Jun
25
Di
Workshop: “Position.Macht.Wissenschaft” @ Hagen
Jun 25 – Jun 26 ganztägig

Die Nachwuchsforschergruppe ‚Hochschule und Diversität‘ läd zu ihrem Workshop für Nachwuchswissenschaftler*innen mit dem Titel “Position. Macht. Wissenschaft. Zur Relevanz kritischer Selbstreflexion in den Sozial- und Geisteswissenschaften” ein. Stattfinden wird der Workshop vom 15.-16. Juni an der FernUniversität Hagen.

Der Workshop geht der Frage nach, welche Relevanz die eigene gesellschaftliche Positionierung für den Forschungsprozess hat. Diese Frage wird aus der Perspektive der Postcolonial Studies, Disability Studies und Gender/Queer Studies diskutiert.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Jun
30
So
Call for Papers: „Women beyond passive victimhood”
Jun 30 ganztägig

Men are perpetrators, women are victims – this picture is constantly (re)produced as a norm for peace and conflict in daily perception. Not only media, but also stakeholders of civil society, policy institutions and academia use such static imagery. Even if women – especially as civilians – are often more affected by violence and war, the conference is going to address other, more active roles of women within issues of peace and conflict. Women are not only victims, but also combatants, supporters, collaborators as well as activists, stakeholders in political decision processes and peace missions and (co-)perpetrators of war crime. Therefore, the focus of this conference is on active roles that women take and the influence they generate.

We invite senior researchers as well as young scientists and graduates to send us their contributions to this topic. We are looking forward to inputs from various disciplines like peace and conflict studies, pedagogy, political science, jurisprudence, psychology, cultural studies, gender studies or any other discipline. The accepted articles will be presented on the conference “Women beyond passive victimhood” on October 7-8, 2019 at the Otto-von-Guericke University Magdeburg. The conference is organised by the network of female peace researchers, the women representatives of the German Association of Peace and Conflict Studies (Arbeitsgemeinschaft für Friedens- und Konfliktforschung, AFK) and the Master’s Program in Peace and Conflict Studies of the Otto-von-Guericke-University of Magdeburg. [Excerpt from the original announcement]

Proposal for panels, papers or project ideas can be submitted until June 30, 2019 via email to fem-peace19@ovgu.de. More information here.

Jul
3
Mi
Tagung: 17. Arbeitstagung der KEG @ Hagen
Jul 3 – Jul 4 ganztägig

Vom 03.-04. Juli findet an der FernUniversität Hagen die 17. Konferenz der Einrichtungen für Frauen- und Geschlechterstudien im deutschsprachigen Raum (KEG) statt. Das Programm finden Sie hier.

Direkt im Anschluss findet die 9. Jahrestagung der FG Geschlechterstudien statt, ebenfalls in Hagen. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Jul
4
Do
Tagung: (Re-)Visionen. Epistemologien, Ontologien und Methodologien der Geschlechterforschung @ Hagen
Jul 4 – Jul 6 ganztägig

Die Jahrestagung der Fachgesellschaft Geschlechterstudien möchte dazu einladen, die epistemische, theoretische, methodische, methodologische und ontologische Entwicklung der Gender Studies, ihre Untersuchungsgegenstände, Zugriffsweisen und Erkenntnispotenziale zu reflektieren sowie aktuelle Ansätze und Forschungsfragen zu diskutieren.

Die Tagung bietet Raum für unterschiedliche Formen des wissenschaftlichen Austausches (z.B. in Foren, Workshops oder anderen experimentellen Formaten). Es soll sich dabei um eine Arbeitstagung handeln, die einen produktiven interdisziplinären Austausch zwischen Wissenschaftler*innen mit unterschiedlicher Forschungserfahrung ermöglicht. Aus diesem Grund sollen Workshops und Panels mit Response einen Schwerpunkt bilden.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Jul
9
Di
Vortrag: „Politik, Macht, Geschlecht. Ansatzpunkte für ein queer_feministisches Politikverständnis“
Jul 9 um 18:00 – 20:00

Der Lehrbereich Politische Wissenschaft lädt Sie herzlich ein zum Vortrag „Politik, Macht, Geschlecht. Ansatzpunkte für ein queer_feministisches Politikverständnis“ am Dienstag, 09. Juli 2019, 18 Uhr in Raum E312.

Die Frage danach, wovon die Rede ist, wenn wir über „Politik“ sprechen, ist in queer_feministischen Theorien und Bewegungen auf vielfältige Weise beantwortet worden. Ergebnis der damit verbundenen, durchaus auch kontroversen Auseinandersetzungen ist nicht ein Verständnis von Politik, sondern eine Gleichzeitigkeit verschiedener Politikkonzepte. Wie lassen sich vor dem Hintergrund dieses Befundes Ansatzpunkte für einen queer_feministischen Politikbegriff finden? Anhand der Verbindung von Politik und Macht möchte eine Dimension des Begriffsfeldes „Politik“ herausarbeiten und für eine mehrdimensionale, queer_feministische Annäherung an den Begriff „Politik“ plädieren.

Inga Nüthen ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Arbeitsbereich Politik und Geschlechterverhältnisse des politikwissenschaftlichen Instituts der Philipps-Universität Marburg. Neben queer_feministischen politischen Theorien beschäftigen sie zurzeit u.a. Gender und Intersektionalität sowie Antifeminismus/extreme Rechte in der Hochschullehre, digitale Lehrformate und hochschulpolitische Reflexionen. Sie ist Mitglied des aktuellen Sprecher*innenrats der Sektion Politik und Geschlecht der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW).

Jul
11
Do
Forschungswerkstatt GGf
Jul 11 um 10:00 – 12:00

Die Forschungswerkstatt bietet den Doktorandinnen der GGf die Möglichkeit, sich interdisziplinär über ihre Dissertationsprojekte auszutauschen. Ziel ist die Qualifizierung der Teilnehmenden im Hinblick auf Inhalte der Genderforschung und das methodischen Vorgehen. Dazu dient die gemeinsame Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Texten und die Bearbeitung methodologischer bzw. methodischer Fragestellungen. Die nächste Forschungswerkstatt für die Mitglieder der GGf findet am 11.07.2019 von 10.00 bis 12.00 Uhr statt (R441, ESS 8).

Jul
31
Mi
Call for Contributions: „Aktuelle Ansätze zur Forschung von Sexarbeit in Kontexten“
Jul 31 ganztägig

Gerne möchten wir Sie auf den Call for Contributions für den diesjährigen interdisziplinären Workshop „Aktuelle Ansätze zur Forschung von Sexarbeit in Kontexten“ des Netzwerkes Kritische Sexarbeitsforschung aufmerksam machen.

Der Workshop wird vom 15. bis 17. November 2019 in Graz (Österreich) stattfinden und richtet sich an Nachwuchswissenschaftler*innen (Bachelor-/Masterstudierende bis anfängliche Post-Docs) aller Fachrichtungen, die zu und rund um das Thema Sexarbeit forschen.

Bewerbungsfrist für Referierende ist der 31.07. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Call for Papers: Best Publication Award Gender & Medien 2019
Jul 31 ganztägig

Um laufende Forschungsarbeiten aus dem Bereich der Gender Media Studies hervorzuheben und zu fördern, hat die AG Gender/Queer Studies und Medienwissenschaft der Gesellschaft für Medienwissenschaft den „Best Publication Award Gender & Medien“ ins Leben gerufen, der 2010 erstmals verliehen wurde. Er ist mit 1000 € dotiert. Zu den inhaltlichen Kriterien der Auszeichnung zählen die Reflexion der eigenen Position im Feld von Gender und Medien, ein innovativer Forschungsansatz sowie ein klarer theoretisch-konzeptueller Umgang mit der behandelten Thematik und dem analysierten Material. Der Text wird von der Jury der AG Gender/Queer Studies und Medienwissenschaft ausgewählt und der Preis im Rahmen der Jahrestagung der Gesellschaft für Medienwissenschaft Ende September 2019 in Köln verliehen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Aug
19
Mo
Call for Papers: Special issue – Gendering Memory
Aug 19 ganztägig

Call for Papers for the Project Special issue: Gendering Memory from the International Research Network RENGOO.

“In the post 9/11 decade, debates on ‘Islamophobia’ have raised new research questions concerning patterns of exclusion. As in historical Anti-Semitism, gender and sexuality play a pivotal role in topical national identity debates. In right-wing populism, “sexual nationalism” defines itself in opposition to the stereotype of the Muslim male as pre-modern, patriarchal, and homophobic, especially in the Netherlands. Conversely, Islamist intellectuals emphasize the degenerate Westernness of sexual licentiousness. To overcome the binary structure of this political discourse we pursue the research hypothesis of an entangled history of (neo-) Orientalism and Occidentalism, uncovering ‘third spaces’ of reflection in scholarly discourse, literature, and art. In order to analyse how European and Islamist identity discourses mutually stereotype each other, experts working in the fields of history, religious studies, gender studies, and literature need to join forces.” (Excerpt from the tender on https://researchnetworkaoo.wordpress.com/current-projects/)

Further informationen here.

Aug
25
So
Lesung: “Unerhörte Ostfrauen – Lebensspuren in zwei Systemen” @ Bonn
Aug 25 um 10:30

Im Haus der FrauenGeschichte erfah­ren die Besu­che­rinnen und Besu­cher die FrauenGeschichte als eine Geschichte der Geschlechterbeziehungen und als eine entscheidende historische Kraft unserer allgemeinen Geschichte.

Am Sonntag, den 25.08.2019 findet dort ab 11.30 Uhr eine Lesung von Dr. Uta Mitsching-Viertel aus dem Buch “Unerhörte Ostfrauen – Lebensspuren in zwei Systemen”, an dem sie als Co-Autorin mitwirkte, statt. Weitere Informationen finden Sie hier.

Vortrag: Demokratie braucht Frauen – mehr Frauen in die Parlamente @ Bonn
Aug 25 um 15:00

Im Haus der FrauenGeschichte erfah­ren die Besu­che­rinnen und Besu­cher die FrauenGeschichte als eine Geschichte der Geschlechterbeziehungen und als eine entscheidende historische Kraft unserer allgemeinen Geschichte.

Am Sonntag, den 25.08.2019 findet dort ab 15.00 Uhr ein Vortrag von RA Andrea Rupp (djb) statt. Weitere Informationen finden Sie hier.

Sep
2
Mo
Summerschool: Geschlechterforschung in und zwischen den Disziplinen – Gender als Querschnittsthema in Soziologie, Ökonomie und Bildung @ Vechta
Sep 2 – Sep 6 ganztägig

Vom 02.-06.09.2019 findet unter Beteiligung der Professuren „Transkulturalität und Gender“, „Bildung und Gender“, „Ökonomie und Gender“, der Koordinatorin des Promotionskollegs „Gender Studies“ und des Gleichstellungsbüros die interdisziplinäre Summerschool „Geschlechterforschung in und zwischen den Disziplinen – Gender als Querschnittsthema in Soziologie, Ökonomie und Bildung“ an der Universität Vechta statt.

Alle Studierende, Promovierende und (Nachwuchs)Wissenschaftler*innen (nicht nur) aus den Disziplinen Soziologie, Ökonomie und Bildungs-/Erziehungswissenschaft sind herzlich dazu aufgerufen, sich aktiv an der Gestaltung der Summerschool zu beteiligen und gemeinsam in den wissenschaftlichen Austausch zu treten. Dafür bietet die Summerschool unterschiedliche Formate und Settings an (Manuskriptbesprechungen, Workshops, Posterslam und Postersession, Vorträge und Diskussionsrunden, Schreibwerkstatt und Schreiberatung, Gesprächsrunde mit Expert*innen).

Die Vorstellung eigener wissenschaftlicher Arbeiten, Konzepte und Ideen aus der Geschlechterforschung ist dabei ausdrücklich erwünscht. Weitere Informationen finden Sie hier.

Sep
9
Mo
Interuniversity Gender Research Seminar 2019: Embodiment and the Performativity of Gender @ Gent
Sep 9 – Sep 11 ganztägig

Having an interdisciplinary focus, since 2010, this yearly course, jointly organised by Ghent University, the Vrije Universiteit Brussel and the University of Antwerp, provides PhD and advanced MA students whose research is situated in or related to the field of Gender and/or Diversity Studies with in-depth and advanced training in contemporary Gender Studies and theory and methodology in related fields, such as Sexuality Studies, Cultural Studies, Postcolonial Studies, etc., next to general scholarly skills such as reading, writing, discussing and presenting. The course is not limited to issues of gender alone, but aims to attract students broadly interested in subjectivity, identity, diversity and agency and questions of (in)equality and power in society and culture from a critical research perspective.

This year’s focus in on Embodiment and the Performativity of Gender. Questioning an overriding focus on the female body as an object of processes of domination and control, contemporary gender scholarship is giving increased attention to embodied practices as mundane sites that entail both compliance and subversion and give way to diverse forms of agency. The notion of gender performativity, i.e. that gender identity is constituted through performance that emerges from within the existing matrix of discursive power, is crucial in this regard. The course will familiarize students with this major topic in gender studies while giving critical awareness of the current call for an intersectional approach in research on embodiment and performance. Beyond explaining the main concepts, the speakers will discuss the bodily enactment of gendered subjectivities as they are shaped by different dimensions such as age, class, culture and religion. This will highlight the complexity of assessing gendered empowerment and of comparing embodied practices and related discourses cross-culturally. [Excerpt from the original announcement]

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Sep
12
Do
Forschungswerkstatt GGf
Sep 12 um 10:00 – 12:00

Die Forschungswerkstatt bietet den Doktorandinnen der GGf die Möglichkeit, sich interdisziplinär über ihre Dissertationsprojekte auszutauschen. Ziel ist die Qualifizierung der Teilnehmenden im Hinblick auf Inhalte der Genderforschung und das methodischen Vorgehen. Dazu dient die gemeinsame Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Texten und die Bearbeitung methodologischer bzw. methodischer Fragestellungen. Die nächste Forschungswerkstatt für die Mitglieder der GGf findet am 12.09.2019 von 10.00 bis 12.00 Uhr statt (ESS 8, R441).

Sep
16
Mo
Tagung: Inequality vs inclusiveness in changing academic governance @ Neapel
Sep 16 – Sep 17 ganztägig

In the last decades, profound transformations have been re-shaping academia and the research environment. Recent reforms in funding structures, research assessment exercises, and accountability procedures are redesigning the practices in academic work, redefining research schedules and determining relevant effects on scientific career paths. The academic practices emerging in these contexts produce new inequalities while strengthening old ones. Changing rules in recruitment and career development of researchers in some instances reduce and in others intensify the pre-existing gender gaps, having ambivalent impacts on different researchers’ cohorts, on minorities, on universities of different sizes, and different regional contexts.
European policies are orienting research and innovation processes towards the development of more responsible and inclusive research practices, able to respond to the challenges of contemporary society. Gender Equality plans and mentoring programs in scientific institutions are part of these practices, fostering diversity in academia. Implemented in different national and cultural contexts, they offer a variety of models to tackle inequalities in academia, develop intergenerational exchange and encourage diversity.

This conference, organized by the University of Naples Federico II and EUMENT-NET (European network of mentoring programs in academia), aims to encourage the debate about the impact of current transformations on academic landscapes in terms of gender and diversity, and about the achievements of equality action plans and related practices among:
• academics and researchers from different research fields,
• decision-makers in academia and government bodies,
• practitioners from academic and research institutions (project managers and persons in charge of the implementation of gender equality plans/projects, mentoring programs, etc., and other HR development professionals). [Excerpt from the official announcement]

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Sep
17
Di
Vortrag: “Es ist die Dummheit, die wir am meisten zu befürchten haben” @ Bonn
Sep 17 um 20:00 – 21:30

“Männer machen Kabarett, Frauen machen Frauenkabarett”, meinte die Kabarettistin Maren Kroymann 2018. Tatsächlich bekommt man den Eindruck, dass es sich beim deutschen Kabarett im Großen und Ganzen um eine Männerdomäne handelt. Frauen haben allerdings während des gesamten 20. Jahrhunderts diese Kunstform entscheidend geprägt. Es war auch stets gut dafür geeignet, feministische Ideen nach außen zu tragen. In diesem Vortrag werden ausgewählte Frauen im deutschen Kabarett des 20. Jahrhunderts vorgestellt, ergänzt und untermalt durch Ton- und Filmbeispiele.

In Zusammenarbeit mit dem Haus der FrauenGeschichte e.V. in Bonn. Weitere Informationen finden Sie hier.

Sep
23
Mo
Tagung: Great Transformation. Die Zukunft moderner Gesellschaften @ Jena
Sep 23 – Sep 27 ganztägig

Vom 23.-27.09.19 findet an der Friedrich-Schiller-Universität Jena die 2. Regionalkonferenz der Deutschen Gesellschaft für Soziologie mit dem Thema „Great Transformation. Die Zukunft moderner Gesellschaften“ statt.

Hier kommen Sie zur Veranstaltungswebsite, weitere Informationen zu Anmeldung und Programm folgen dort in Kürze. Des Weiteren finden Sie hier den Link zu einem interessanten Call im Rahmen der Veranstaltung.

Sep
26
Do
Tagung: Musikwissenschaft – Feminismus – Kritik. Ein Generationenaustausch zum 25. Jubiläum der Fachgruppe Frauen- und Genderstudien @ Paderborn
Sep 26 ganztägig

Hauptsymposion im Rahmen der Jahrestagung 2019 der Gesellschaft für Musikforschung an der Universität Paderborn und der Hochschule für Musik Detmold. Das Symposium wird von der Mariann-Steegmann-Foundation und vom Zentrum für Geschlechterstudien/Gender Studies der Universität Paderborn gefördert und unterstützt.

In dem Symposium werden die Kernfragen feministischer Wissenschafts- und Gesellschaftskritik aufgeworfen: was waren die Inhalte und Aufgaben einer feministischen kritischen Musikwissenschaft und welche sind es heute? Was ist das Politische in der musikwissenschaftlichen Forschung und wie lässt sich der Theorie-Praxis-Gap schließen? Was kann Musikwissenschaft leisten, um Gesellschaft zu verstehen und zu verändern? Was können wir anhand der Analyse von Musik und musikalischen Kontexten über Gesellschaft, soziale Ungleichheit und vor allem über Geschlechterkonstruktionen verstehen lernen? Um die aufgeworfenen Fragen zu diskutieren werden verschiedene Generationen musikwissenschaftlicher Genderforscher*innen und damit unterschiedliche wissenschaftliche Perspektiven zusammengebracht.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Sep
27
Fr
Tagung: Geschlecht, Zukunft und Sprache @ Osnabrück
Sep 27 ganztägig

Zum Abschluss der Debattenreihe der Forschungsstelle Geschlechterforschung zur „Zukunft der Geschlechtergerechtigkeit“ findet am 27.09.2019 die Konferenz „Lasst uns reden! Über Geschlecht, Zukunft und Sprache“ (9:30 bis 17:00 Uhr) an der Universität Osnabrück (Helikoniensaal, Botanischer Garten) statt, zu der alle Interessierten herzlich eingeladen sind.

In der Debattenreihe wurden verschiedene Bereiche des gesellschaftlichen Lebens diskutiert – jeweils aus wissenschaftlicher und praktischer Perspektive. Zum Abschluss der Reihe wird das Thema Sprache und Sprechen ins Zentrum einer öffentlichen Tagung gestellt.
Sprache schafft soziale Wirklichkeit. Sie wirkt über Begriffe, Konzepte und Diskurse. Sprache ist vielfältig. Sie begegnet uns in vielfältiger Form. Sprache (re)produziert Machtstrukturen. Sprache lebt – auch von geteilten Bedeutungen und Bildern, auch von Irritationen und Verschiebungen dieser, was Ausgangspunkt und Ausdruck von produktiver Veränderung und Wandel sein kann.

Daher wird auf der Abschlusstagung gefragt: Wie kann Sprache zu einer geschlechtergerechteren Zukunft beitragen? Wie können gesellschaftliche Diskurse über Geschlechtergerechtigkeit gestaltet werden? Wie lässt sich eine gemeinsame Sprache finden?

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Okt
1
Di
Tagung: Fußball und Geschlecht @ Bochum
Okt 1 – Okt 2 ganztägig

Fußball ist längst als Forschungsgegenstand der Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften etabliert. Er gilt dabei gemeinhin als letztes Refugium der Männlichkeit, das Männer erhalten und Frauen erobern wollen.
Dem komplexen wie vielschichtigen Verhältnis von Fußball und Geschlecht soll eine eigene inter- und transdisziplinäre Tagung gewidmet werden, die Wissensbestände und Diskurse aus Wissenschaft und Praxis in Austausch bringt. Diese findet als Kooperation der Professur Gender Studies der Ruhr-Universität Bochum, der LAG Fanprojekte NRW und der Heinrich Böll Stiftung NRW am 1. und 2. Oktober 2019 in Bochum statt.

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Okt
2
Mi
Tagung: Technik – Medien – Geschlecht revisited: Die Bedeutung von Gender in digitalisierten Medienwelten @ Münster
Okt 2 – Okt 4 ganztägig

Die DGPuK-Fachgruppe „Medien, Öffentlichkeit und Geschlecht“ lädt zur Jahrestagung vom 02. bis 04. Oktober 2019 an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

Die Auseinandersetzung mit Technik und Technologien hat eine lange Tradition in der Medien- und Kommunikationswissenschaft. Aktuell wird sie im Kontext von Digitalisierung, Datafizierung und Automatisierung der Medienkommunikation wiederentdeckt und rückt zunehmend in den Mittelpunkt fachlicher Debatten. Vor allem die enge Verzahnung medientechnologischer und ökonomischer Dynamiken, die damit verbundenen Innovationskräfte und das Aufkommen immer neuer Medientechnologien tragen dazu bei, dass die Rolle technischer Artefakte und Prozesse in der Medienkommunikation gegenwärtig neu zu verhandeln ist. Geschlecht spielt dabei als Kategorie, die über Partizipation, Aneignungsweisen und gesellschaftliche Relevanz medientechnologischer Neuheiten mitbestimmt, eine zentrale Rolle. Vor diesem Hintergrund lädt die nächste Fachgruppentagung zu einer Reflexion und Diskussion darüber ein, welcher Weiterentwicklungen und Neuperspektivierungen das Verhältnis Technik, Medien und Geschlecht aus Sicht der kommunikationswissenschaftlichen Geschlechterforschung bedarf.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Okt
7
Mo
Tagung: Women beyond passive victimhood @ Magdeburg
Okt 7 – Okt 8 ganztägig

Men are perpetrators, women are victims – this picture is constantly (re)produced as a norm for peace and conflict in daily perception. Not only media, but also stakeholders of civil society, policy institutions and academia use such static imagery. Even if women – especially as civilians – are often more affected by violence and war, the conference is going to address other, more active roles of women within issues of peace and conflict. Women are not only victims, but also combatants, supporters, collaborators as well as activists, stakeholders in political decision processes and peace missions and (co-)perpetrators of war crime. Therefore, the focus of this conference is on active roles that women take and the influence they generate.

The conference will take place at the Otto-von-Guericke University Magdeburg and is organized by the network of female peace researchers, the women representatives of the German Association of Peace and Conflict Studies (Arbeitsgemeinschaft für Friedens- und Konfliktforschung, AFK) and the Master’s Program in Peace and Conflict Studies of the Otto-von-Guericke-University of Magdeburg. Find more information here.

Okt
9
Mi
Tagung: Categories in Flux Continuity and/or Change? @ Tübingen
Okt 9 – Okt 11 ganztägig

„Categories in Flux” ist eine internationale Konferenz, die vom interdisziplinären Promotionsverbund „Die Persistenz einer Kultur der Zweigeschlechtlichkeit” des Zentrums für Gender- und Diversitätsforschung der Eberhard Karls Universität Tübingen ausgerichtet wird.
Forschende aus den Sozialwissenschaften, der Philosophie, aus Politik-, Kultur- und Literaturwissenschaften, die sich mit Kategorien und Fragen von Kontinuität und Wandel auseinandersetzen, sind herzlich willkommen. Die Konferenzsprachen sind Englisch und Deutsch.
Neben Keynote Speakern und Forschenden, die ihre Forschungsergebnisse in klassischen Vortragsformat vorstellen, wird es insbesondere für Promovierende auch die Möglichkeit geben, ihre Promotionsprojekte als ‚work in progress‘ in Form von Postern zu präsentieren und zu diskutieren. Weitere Informationen finden Sie hier.

Okt
16
Mi
Tagung: Interdisciplinary Conference on the Relations of Humans, Machines and Gender @ Braunschweig
Okt 16 – Okt 19 ganztägig

There is growing interaction of humans and machines in numerous fields of science, work, and everyday life – a phenomenon which is not restricted to specific countries but can be observed globally. This interaction changes the way our working life is structured and how science and technology are organized. And what about the human individual? What role does, for example, sex, gender, sexual identity, age, skin color, migration, or cultural background play?
This interdisciplinary conference is organized by the PhD program “Gendered Configurations of Humans and Machines. Interdisciplinary Analyses of Technology” (in short: KoMMa.G; a joined program of Technische Universität Braunschweig, Ostfalia University of Applied Sciences and Braunschweig University of Art.
The conference aims at bringing together international researchers working on subjects in the fields of engineering, technology, humanities, and the social and natural sciences, who are interested in reflecting on interdisciplinarity/multidisciplinarity, on science and technology studies, as well as gender, feminist, queer, intersectional, and postcolonial studies.

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Okt
17
Do
Workshop: Gendered Innovations? Geschlechter- und feministische Perspektiven in den Sozial- und Geisteswissenschaften @ Bochum
Okt 17 – Okt 18 ganztägig

Vom 17.-18. Oktober 2019 wird in Bochum der Workshop „Gendered Innovations? Geschlechter- und feministische Perspektiven in den Sozial- und Geisteswissenschaften“ statt finden.

Zielsetzung des geplanten Workshops ist es, diese Fragen mit Expert*innen zu erörtern. Dabei sollen ein Vergleich in Bezug auf den Status der geschlechterbezogenen Analysen und feministischen Forschung in verschiedenen Sozial- und Geisteswissenschaften erarbeitet sowie überzeugende Argumente herausgearbeitet werden, wie und warum „Geschlecht“ für diese Wissenschaftsbereiche eine besondere Bedeutung hat. Der Workshop soll so einen Raum für Reflexionen eröffnen, wie die Geschlechter- und feministische Forschung diese Fächer bereichert oder geschärft hat, und mögliche Forschungs- und Handlungsbedarfe ausloten. [Auszug aus offiziellem Ausschreibungstext]

Weitere Informationen finden Sie hier.

Okt
28
Mo
Tagung: Internationale Fachtagung „Gender(Studies) in der Theologie – Warum und Wozu?“ @ Münster
Okt 28 – Okt 29 ganztägig

Theologische Genderforschung findet oftmals noch an den Rändern theologischer Diskurse statt. Zwingt dies nicht zu einer grundlegenden wissenschaftstheoretischen Reflexion über die impliziten Machtstrukturen in den Diskursen deutschsprachiger theologischer Wissenschaft? Darüber hinaus zeigen aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen Handlungsbedarfe für die Theologie angesichts von Genderfragen: Welchen Einfluss hat z.B. der Bundestagsbeschluss zur Einführung einer dritten Geschlechtsoption auf die verschiedensten Felder von theologischer Forschung und kirchlichem Handeln? Und könnten Gender Studies Innovationspotentiale und interdisziplinäre Forschung für die Theologie eröffnen und damit einen Beitrag zu ihrer Zukunftsfähigkeit an deutschen Universitäten leisten?

Weitere Informationen finden Sie hier.

Okt
31
Do
Call for Poster: Care-Practices of Fathers in International Comparison: Do Policies Matter?
Okt 31 ganztägig

The conference will take place at the Landshut University of Applied Sciences, Germany from 16. – 18.01.2020.

The symposium focuses on the interplay of fathers’ everyday care-practices, gender-specific welfare state structures, and specific policies targeted at fathers. Sessions will emphasize the influence of policies, diverse family forms, and critical life events on the engagement of fathers in different national contexts. The conference will bring together a highly selective group of presenters from various European countries (Austria, Germany, Hungary, Iceland, Lithuania, Norway, Slovenia, Spain, Sweden, UK), China and the US to share their cutting-edge research on the care practices of fathers from an international perspective. The goals of the conference also include initiating an international research network to further the exchange of ideas and recent research and to encourage cross-national collaborations. [Excerpt from the official announcement]

Following topics will be discussed and we call for submission of corresponding poster proposals of empirical works for an exhibition and presentation:
1. Policies
2. Family forms
3. Social Change

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Nov
1
Fr
Call for Papers: AnaLize – Journal of Gender and Feminist Studies
Nov 1 ganztägig

Special issue on Care work at home and abroad.

“Demographic changes, technological development and the transformation of social policies addressing the new societal challenges are among the factors that are re-shaping care work in the past decades around the globe. Population ageing and international migration led to a significant transformation of population structure, the growth of life expectancy conducing to an extended number of seniors in need of long term care, while international migration supplied labour force involved in care work in affluent societies and dried it out from home societies of immigrants. Technological development contributed to the extension of healthy and independent life of seniors and eased the care work by providing medical treatment, appliances and equipment that reduced considerably the amount of work required by long term care. On the other hand, part of the care work performed mainly by women, such as emotional work or looking after children’s education is not so much re-shaped by new technologies. The new developments of social policies generated by the increasing in women employment, the transformation of the traditional family pattern and marketization of care work changed family’s contribution, as well as the roles inside family in care provision.

Post-communist societies, Romania among them, are particularly affected by these trends, due to the intersection of demographic change and the reconfiguration of social policies during the past three decades. The growth of life expectancy, low fertility rate and massive external migration put significant pressure on care providers, while the restructuring of welfare system after 1990 led to the reduction of state involvement in provision of care.

The current issue focuses on the countries in Central and Eastern Europe, aiming to answer to several research questions such as: to what extent the raising need for care provision put extra-burden on women shoulders in post-communist societies? How does migration for working in care services contribute to the re-shaping of gender roles inside families? Who takes over the care work when women are abroad? Does the gender balance in care work change when there is more to do? What is the size of “nanny phenomenon” in the region and what is the impact of women’s migration for work in care services on their own families?

This special issue of Analize welcomes both theoretical and empirical contributions tackling the connection between demographic change, transformation of care work and gender roles in post-communist societies. [Excerpt from the official announcement]

Deadline for submission: 01.11.29. More information here.

 

Nov
5
Di
Forschungskolloquium GGf
Nov 5 um 10:00 – 12:00

Das Kolloquium der Graduiertenschule Genderforschung bietet eine Plattform, um aktuelle Fragen und unterschiedliche Zugänge in der Genderforschung zu diskutieren. Die Auseinandersetzung mit Forschungsprojekten von Wissenschaftler*innen der Universität Koblenz-Landau als auch Gastvorträge und Impulse von externen Sprecher*innen können die Einzeltermine gestalten.

Das nächste Forschungskolloquium findet am 05.November 2019 von 10.00 bis 12.00 Uhr statt (Campus Koblenz, D238).

Nov
7
Do
Vortrag: “1919-1929 – ein Jahrzehnt der Emanzipation” @ Bonn
Nov 7 um 20:00

Im Haus der FrauenGeschichte erfah­ren die Besu­che­rinnen und Besu­cher die FrauenGeschichte als eine Geschichte der Geschlechterbeziehungen und als eine entscheidende historische Kraft unserer allgemeinen Geschichte.

Vortrag von Isabel Busch M. A. am 07.11.2019, ab 20:00 Uhr. Weitere Informationen finden Sie hier.

Nov
8
Fr
Symposium: “Was Frauen forschen – Ein wissenschaftliches Kaleidoskop” @ Universität Stuttgart
Nov 8 ganztägig

Verleihung des Maria Gräfin von Linden-Preises

Unterhaltsame, spannende Vorträge und intellektuell herausfordernde Einblicke in verschiedene Wissenschaftsdisziplinien können Sie am 08. November 2019 in Stuttgart im Rahmen eines Symposiums “Was Frauen forschen – Ein wissenschaftliches Kaleidoskop” erleben.
Der Verband Baden-Württembergischer Wissenschaftlerinnen wie auch die Landeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten an wissenschaftlichen Hochschulen Baden-Württembergs arbeiten seit über 20 Jahren an der Ent-Hinderung von Frauen im Wissenschaftsbereich.
Ein Ziel ist es, die erfolgreiche Forschung, die Themen und die Sichtbarkeit der Wissenschaftlerinnen zu erhöhen. Daher verleiht der VBWW in diesem Jahr zum  zum 10. Mal den Maria Gräfin von Linden-Preis in den Kategorien ‚Geistes- und Kulturwissenschaften‘ sowie ‚Lebenswissenschaften‘. Mit diesem Preis werden die Forschungsergebnisse und die didaktischen Fähigkeiten von besonders qualifizierten Wissenschaftlerinnen ausgezeichnet.
Die Veranstalter*innen laden Sie herzlich dazu ein, als Jury-Mitglied teilzunehmen und freuen sich auf ihre Anmeldung. Tragen Sie mit Ihrer Stimme zur Wahl der  Preisträgerinnen 2019 bei! [Auszug aus der offiziellen Ausschreibung]

Weitere Informationen finden Sie hier.