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Tagung: „Feministische Perspektiven auf Medien“
Tagung: „Feministische Perspektiven auf Medien“ @ Hildesheim
Jan 13 – Jan 14 ganztägig
Die Jahrestagung des Zentrums für Geschlechterforschung (ZfG) wird unter dem Titel „Feministische Perspektiven auf Medien“ am 13. und 14. Januar 2020 auf dem Kulturcampus Domäne Marienburg stattfinden. Mit interdisziplinären Fachvorträgen aus den Gender Media Studies und der transdisziplinären Geschlechterforschung will die Konferenz der Diversität feministischer Perspektiven Ausdruck verleihen und das Zusammenwirken von Technologien, Kulturen, Medialitäten und gesellschaftlichen Ordnungen ergründen. Mit einem Erkenntnisinteresse an Geschlecht, Sexualität und Begehren, sowie anderen Dimensionen sozialer Differenz oder Ungleichheit und Fragen nach geschlechtlichen Zuschreibungen und Unterscheidungen, Überschreitungen hegemonialer Geschlechternormen und Nutzungs- und Deutungspraktiken werden technologische Entwicklungen verschiedener Medientypen und ihrer Nutzer*innenkulturen betrachtet . Thematisiert werden unter anderem Normierungen von Geschlecht in medialen Darstellungen, Sichtbarkeiten und gegenderte Handlungserwartungen, musikalische Gender-Stereotypie, vergeschlechtlichende Folgen von Technologisierungsprozessen und geschlechtliche Materialitäten in Themenfeldern wie Gaming, Hate Speech, sozialen Netzwerken, feministischer Erfahrungsliteratur, Comics, rechtspopulistischen Ideologien und Jungenliteratur. Sprechen werden unter anderem: Helma Lutz (Goethe Universität Frankfurt), Emma Alice Jane (University of New South Wales, Syndey), Jennifer Declue (Smith College, Massachusetts) und Hillevi Ganetz (Universität Stockholm). Konferenzsprachen sind Deutsch und Englisch. Es wird kein Tagungsbeitrag erhoben und Interessierte sind herzlich eingeladen.[Offizieller Ausschreibungstext] Weitere Informationen finden Sie hier.
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Tagung: „Care-Practices of Fathers in International Comparison: Do Policies Matter?“
Tagung: „Care-Practices of Fathers in International Comparison: Do Policies Matter?“ @ Landshut
Jan 16 – Jan 18 ganztägig
The symposium focuses on the interplay of fathers’ everyday care-practices, gender-specific welfare state structures, and specific policies targeted at fathers. Sessions will emphasize the influence of policies, diverse family forms, and critical life events on the engagement of fathers in different national contexts. The conference will bring together a highly selective group of presenters from various European countries (Austria, Germany, Hungary, Iceland, Lithuania, Norway, Slovenia, Spain, Sweden, UK), China and the US to share their cutting-edge research on the care practices of fathers from an international perspective. The goals of the conference also include initiating an international research network to further the exchange of ideas and recent research and to encourage cross-national collaborations. [Excerpt from the official announcement] Find more information here.
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Vortrag: Spielzeug und Geschlecht 10:00
Vortrag: Spielzeug und Geschlecht @ Campus Koblenz, D239
Jan 21 um 10:00 – 12:00
Prof. Dr. Waburg von der Universität Koblenz-Landau hält am 21.01.2020 von 10.00 – 12.00 Uhr einen Vortrag mit dem Titel Spielzeug und Geschlecht – „den Jungen […] gefällt der Löwe […] den Mädchen, denen gefallen alle feinen Tiere“. Spielen stellt die Hauptbeschäftigung von Kindern dar. Kinder spielen primär um des Spielens willen. Das Spielen gilt jedoch ebenfalls als wichtige Form der Auseinandersetzung mit der Umwelt und als zentraler Entwicklungsmotor – auch für die geschlechtsbezogene Entwicklung. Ein kurzer Blick in Spielzeugläden reicht aus, um nachvollziehen zu können, mit welcher Situation Kinder und Erwachsene heute bei der Spielzeugauswahl konfrontiert sind: Auf der einen Seite finden sich rosa befüllte, glitzernde Regale, auf der anderen Seite dominiert eine dunklere Mischung aus kräftigen blauen, grünen und schwarzen Tönen. Es ist klar, welche Käufer*innengruppen hier jeweils angesprochen werden sollen. Geschlecht als zentraler Gestaltungs- und Vermarktungsaspekt ist aus der Welt der Spielwaren nicht mehr wegzudenken. Dementsprechend werden geschlechtsspezifische Spielzeuge gekauft und Kinder früh zum Spiel mit ihnen animiert. Wenn man sich vor Augen führt, dass heute mehr denn je Spielzeug geschlechtsspezifisch gestaltet und vermarket bzw. in welcher Form und Intensität hierbei auf Stereotype und Klischees von Geschlechterrollen zurückgegriffen wird, dann hat dieses Thema Aufmerksamkeit und eine kritische Auseinandersetzung verdient. Die erziehungswissenschaftliche Forschung zum Thema (geschlechtsspezifisches) Spielzeug wurde im deutschsprachigen Raum während der vergangenen Jahrzehnte jedoch stark vernachlässigt. Ungeklärt ist u.a., wie Kinder selbst Spielzeug(e) auswählen, welche Kriterien der Auswahl zu Grunde liegen und welche Rolle unterschiedliche Differenzkategorien – insbesondere Geschlecht – spielen. Im Vortrag sollen vor diesem Hintergrund Konzeption und Ergebnisse von explorativen Studien zum Thema präsentiert werden. Anmeldung bitte per Mail an ggf-orga@uni-koblenz.de.
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Forschungskolloquium der GGf 10:00
Forschungskolloquium der GGf @ Campus Koblenz
Jan 29 um 10:00 – 12:00
Das Kolloquium der Graduiertenschule Genderforschung bietet eine Plattform, um aktuelle Fragen und unterschiedliche Zugänge in der Genderforschung zu diskutieren. Die Auseinandersetzung mit Forschungsprojekten von Wissenschaftler*innen der Universität Koblenz-Landau als auch Gastvorträge und Impulse von externen Sprecher*innen können die Einzeltermine gestalten. Das nächste Forschungskolloquium für Mitglieder der GGf findet am 29.01., von 10.00 bis 12.00 Uhr am Campus Koblenz (Raum E329) statt.
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